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Energie-Einsparmöglichkeiten

Energielotsen geben Beratungs und Einspar-Tipps auf der Reeperbahn

Energieeffizienz sei die beste Energiequelle. Energie, die nicht verbraucht werde, müsse nicht bezahlt werden und belaste nicht die Umwelt, sagte Handelskammer-Präses Frank Horch bei einem Besuch der Seilerei Lippmann in Harburg.

Horch hatte die beiden Energielotsen der Kammer bei ihrem 100sten Besuch eines Hamburger Unternehmens begleitet. Sie bieten seit Anfang des Jahres den Mitgliedern eine kostenlose Vorort-Beratung an, um Energieeinsparpotenziale zu erkennen und auszuschöpfen. Außerdem informieren die Lotsen über staatliche Fördermittel und vermitteln auf Wunsch Experten.

Horch und die Berater identifizierten bei einem Rundgang u.a. auf der Reeperbahn des Betriebes Einsparmöglichkeiten von „rund 30 Prozent der Energiekosten". Ansatzpunkte seien die Gebäudedämmung, die Beleuchtung und ein „effizienteres Spitzenlastmanagement", so Geschäftsführer Klaus Lippmann. Der Inhaber der Seilerei betrachtet besonders kritisch, dass die Stromversorger auch den Spitzenverbrauch einer Viertelstunde im Jahr mitberechneten und nicht nur den effektiven Verbrauch als Berechungsgrundlage nähmen.

Viele größere Unternehmen, so Präses Horch, insbesondere energieintensive Industriebetriebe, hätten – auch getrieben durch die seit Jahren steigenden Energiekosten – ihre betrieblichen Abläufe und Betriebsgebäude bereits energetisch optimiert. Viele kleine und mittlere Unternehmen, auch in Hamburg, hätten sich mit diesem Thema dagegen noch nicht so intensiv beschäftigt. Dazu Horch wörtlich: „Die Energielotsen sind bisher in jedem der besuchten Unternehmen fündig geworden. Wirtschaftliche Einsparpotenziale von fünf bis 20 Prozent, oder anders ausgedrückt, Kostensenkungspotenziale je nach Branche zwischen 30.000 und 250.000 Euro in einem Betrieb zu ermitteln, ist keine Zauberei, sondern tägliche Praxis unserer Energieberater.“

Über die HK-Energielotsen

Die HK-Energielotsen sind ein Projekt im Rahmen der UmweltPartnerschaft Hamburg. Die UmweltPartnerschaft wurde im März 2003 zwischen dem Hamburger Senat und der Wirtschaft – vertreten durch die Handelskammer, die Handwerkskammer und den Industrieverband Hamburg – gegründet. Inzwischen ist auch der Unternehmensverband Hafen Hamburg der Vereinbarung, die zunächst bis 2013 gültig ist, beigetreten. In den ersten fünf Jahren konnten über 2.000 Unternehmen für Maßnahmen im freiwilligen Umweltschutz gewonnen werden; mehr als 500 Hamburger Betriebe sind mittlerweile Umweltpartner. Präses Horch dankte der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, dass sie mit Mitteln aus dem Klimaschutz-Programm des Hamburger Senats die HK-Energielotsen finanziell unterstützt.

(Redaktion)


 


 

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