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Energiemarkt

Heiko von Tschischwitz gründet neue Firma

Der LichtBlick-Gründer Heiko von Tschischwitz verlässt die Geschäftsführung des Unternehmens. Wilfried Gillrath, bisher Co-CEO des Ökostrom-Marktführers, wird alleiniger Vorsitzender der Geschäftsführung.

Das Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick SE mit Sitz in Hamburg informiert über einen Führungswechsel und eine Neugründung: Danach wird Wilfried Gillrath, bisher Co-CEO des Ökostrom-Marktführers, alleiniger Vorsitzender der Geschäftsführung. Sein bisheriger Partner Heiko von Tschischwitz verlässt die Geschäftsführung, bleibt dem Unternehmen aber als Gründer und Aktionär eng verbunden. An der Seite von Gillrath leiten die langjährigen Geschäftsführer Gero Lücking, Mustafa Özen und Olaf Westermann auch in Zukunft die Geschicke von LichtBlick.

Zudem übernimmt Marc Stilke, zuvor unter anderem CEO von Immoscout24, den Vorsitz des Verwaltungsrates. „Mit Marc Stilke gewinnen wir einen ausgewiesenen Digitalexperten, der hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung passt“, so Wilfried Gillrath.

LichtBlick ist mit einer Million versorgten Menschen nach eigenen Angaben Deutschlands größter Ökostromanbieter mit einem Fokus auf Kundenservice, Energiehandel und Innovationen. Das Unternehmen entwickelt mit dem Konzept „Schwarmenergie“ digitale Lösungen für Haushalte und Gewerbe wie die Schwarmbatterie, die Integration von Elektroautos in die Energiemärkte oder Mieterstrom.

„LichtBlick geht den evolutionären Weg, strebt ein deutliches Wachstum im Ökostrommarkt und neue digitale Geschäftsmodelle an. Unser Credo ist: Der Ökostromkunde von heute ist der Schwarmenergie-Kunde von morgen“, sagt Wilfried Gillrath.

Grundlegende Veränderungen im Strommarkt angekündigt

Heiko von Tschischwitz hat unterdessen mit einem Team von 50 Experten aus dem bestehenden Unternehmen heraus ein neues digitales Geschäftsmodell für den Energiemarkt entwickelt. Er werde laut Mitteilung in Kürze mit einem neu gegründeten Unternehmen unabhängig von LichtBlick in den Markt starten und kündigt an: „Wir gehen einen revolutionären Weg und werden den Strommarkt grundlegend verändern, ohne selbst ein Energieversorger zu sein.“

Wilfried Gillrath erklärt die Entscheidung für die Ausgründung eines eigenständigen Unternehmens aus LichtBlick heraus: „Wir sind gemeinsam mit unseren Aktionären überzeugt, dass wir die großen Potenziale im Energiemarkt am besten mit zwei innovativen und jeweils klar fokussierten Unternehmen erschließen können. Die Anforderungen an Strategie, Organisation und Kultur sind in beiden Firmen sehr unterschiedlich. So wie wir schon bei der Gründung von LichtBlick Vorreiter für Ökostrom waren – als Konzerne und Stadtwerke noch auf Kohle und Atom setzten – so gehen wir mit dieser Doppelstrategie auch bei der Digitalisierung erneut voran.“

(Redaktion)


 


 

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