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Engagement und Zivilcourage

Stiftung Mittagskinder stiftet neuen Hamburger Kinderschutzpreis

Alle Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung und auf Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt. Das will die Hamburger Stiftung Mittagskinder mit dem neuen Heldenherz-Preis für Kinderschutz nachhaltig ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Der Preis wird 2016 erstmals verliehen und ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Institutionen und Einzelpersonen, die sich wirksam für den Schutz von Kindern einsetzen, können sich bewerben oder vorgeschlagen werden.

Anlässlich des Internationalen Kindertags am 1. Juni hat die Stiftung Mittagskinder die Auszeichnung „Heldenherz Hamburger Kinderschutzpreis“ ins Leben gerufen, mit der sie aktiven und proaktiven Kinderschutz vor körperlicher und seelischer Gewalt ehren möchte. Der Preis wird in zwei Preiskategorien verliehen. In der Kategorie „Projektarbeit“ will die Stiftung Kinderschutzprojekte würdigen, das Preisgeld beträgt 20.000 Euro. In der Kategorie „Engagement und Zivilcourage“ sollen Einzelpersonen eine Ehrung erhalten, das Preisgeld beträgt 5.000 Euro.

Schirmherrin des Heldenherz-Preises ist die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit. Mitglieder der Jury sind Dr. Rüdiger Grube (Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG), Susann Grünwald (Gründerin der Stiftung Mittagskinder und Vorsitzende des Stiftungsvorstands), Steffen Henssler (Fernsehkoch und Botschafter der Stiftung Mittagskinder), Petra Kochen (Mitglied im Kuratorium der Stiftung Mittagskinder und Vorsitzende der Hamburger Gabriele Fink Stiftung) und Martin von Hirschhausen (Vorstand der Otto M. Schröder Bank AG).

STIFTUNG MITTAGSKINDER
Die Hamburger Stiftung hat das Ziel, sozial benachteiligten Kindern bessere Chancen bei der Gestaltung ihres Lebensweges zu ermöglichen. Sie betreibt an zwei sozialen Brennpunkten in der Hansestadt Kindertreffs. Dort erhalten mehr als 200 Kinder unentgeltlich regelmäßige und gesunde Mahlzeiten, Hausaufgabenhilfe und fachkompetente sozialpädagogische Betreuung.

Hintergrund für diesen Kinderschutzpreis sei die erschütternde Tatsache, dass in den vergangenen Jahren in Hamburg eine Reihe von Kindern gewaltsam zu Tode gekommen sind oder durch Misshandlungen schwerste Gesundheitsschäden erlitten haben, heißt es. Diese Grausamkeiten hätten die Opfer in erster Linie durch Menschen erfahren, denen sie als Schutzbefohlene ausgeliefert waren. Die Chronologie des Grauens habe im März 2005 begonnen: mit dem Mordfall Jessica, die nach einem unfassbaren Martyrium im Alter von sieben Jahren starb.

Bewerbungen und Vorschläge für Preisträger aus dem Großraum Hamburg können bis 31. Juli 2016 eingereicht werden. Der Preis soll erstmals im Herbst 2016 und danach jährlich vergeben werden. Weitere Information: www.heldenherz.hamburg/ausschreibung

(Redaktion)


 


 

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