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Entwicklungs- und Produktionszentrum

Olympus legt Grundstein für Werksneubau für Medizintechnik

Der japanische Technologiekonzern Olympus erweitert in Hamburg-Jenfeld sein europäisches Entwicklungs- und Produktionszentrum für Medizintechnik. Am 21. Februar 2018 war Grundsteinlegung für den Werksneubau am Standort in der Kuehnstraße.

Olympus, Hersteller für optische und digitale Präzisionstechnologie, stellt mit einem weiteren Bauprojekt in Hamburg die Weichen für weiteres Wachstum. „Mit dieser Grundsteinlegung setzt Olympus Surgical Technologies Europe erneut ein starkes Zeichen für den Innovationsstandort Hamburg. Das schafft Arbeitsplätze, es bringt das Unternehmen und auch die Gesundheitsbranche in unserer Stadt voran. Weltweit dürfen unzählige Patientinnen und Patienten auf neue Fortschritte in der minimal-invasiven Chirurgie hoffen“, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Auf dem Werksgelände in der Kuehnstraße entsteht seit Ende 2017 ein 20.000 Quadratmeter großes Werk für die Entwicklung und Produktion von innovativer Medizintechnik für den Weltmarkt. „Hier wird Medizintechnik von morgen für den Weltmarkt erdacht und gebaut“, so Stefan Kaufmann, Executive Managing Director Olympus Europa SE & Co. KG. „Damit stärken wir am Hamburger Standort unsere Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen für starre Endoskopie, bipolare Hochfrequenzchirurgie, Systemintegration und Instrumentenaufbereitung und tragen so aus Hamburg zu unserem globalen Wachstum in der Medizintechnik bei.“

Schaffung neuer Arbeitsplätze angekündigt

Olympus stelle ein und plane bis zu fünf Prozent mehr Arbeitsplätze jährlich, vor allem in der Medizintechnik, teilt Olympus mit . Die zusätzlichen Arbeitsplätze seien bei den Expansionsplänen berücksichtigt worden. „Wir planen entsprechend dem Trend der letzten Jahre ein strategisches Personalwachstum von vier bis fünf Prozent bis 2025. Der Neubau trägt dieser Entwicklung Rechnung und wird unseren Mitarbeitern eine moderne und inspirierende Arbeitsumgebung am Standort Jenfeld bieten", sagt Dr. André Roggan, Executive Managing Director, Olympus Surgical Technologies Europe. „Zugleich bekennen wir uns mit den Bauten in Jenfeld und Hammerbrook als größter japanischer Arbeitgeber klar zur Hansestadt.“

Werksneubau vergrößert und optimiert Produktion

Der Neubau wird nach seiner Fertigstellung mehrere Gebäude mit insgesamt 20.000 Quadratmetern für Produktion, Logistik und Service umfassen und dadurch langfristig das geplante Wachstum des Olympus-Konzerns ermöglichen. Hierdurch vergrößert und optimiert Olympus die Produktion. Zeitgleich werden modernste Produktionsverfahren nach Toyota-Produktionssystem-/Lean-Manufacturing-Vorbild eingeführt, um künftig noch schneller und flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können. Die Fertigstellung des Neubaus erfolgt laut Mitteilung voraussichtlich im Sommer 2019.

Im Stadtteil Hammerbrook errichtet das Unternehmen einen Neubau für Marketing und Vertrieb seiner Produkte in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) und die Olympus Deutschland GmbH. Der Gebäudekomplex soll auf einer Fläche von knapp 55.000 Quadratmetern künftig bis zu 1.250 Mitarbeitern Platz bieten und voraussichtlich bis 2020 fertiggestellt werden.

(Redaktion / Olympus)


 


 

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