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Ethisches Wirtschaftsmodell

Hochschule Bremen mit erster internationaler Konferenz zur Gemeinwohl-Ökonomie

Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich Ende November 2019 an der Hochschule Bremen, um sich über ihre Forschungsergebnisse zur Gemeinwohl-Ökonomie auszutauschen.

Die Hochschule Bremen richtet vom 28. bis 30. November 2019 zusammen mit dem Forschungsverein der Gemeinwohl-Ökonomie, Wien, die erste internationale wissenschaftliche Konferenz unter dem Titel „Economy for the Common Good - A Common Standard for a Pluralistic World?” aus. Hintergrund sei das steigende wissenschaftliche Interesse an der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), heißt es in einer Presseinformation.

Die kritische, wissenschaftliche Auseinandersetzung fördert und stärkt laut Mitteilung die Weiterentwicklung dieses alternativen Wirtschaftsmodells. Ziel sei es unter anderem, die wissenschaftliche Basis der GWÖ zu stärken und den gesellschaftlichen Diskurs zu diesem alternativen Wirtschaftsmodell zu verbreitern.

Gemeinwohl als Leitgedanke

Die Gemeinwohl-Ökonomie will laut Webseite des Internationalen Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie e.V. (www.ecogood.org) ein ethisches Wirtschaftsmodell etablieren. Im Kern geht es dabei um die Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl, die Kooperation und das Gemeinwesen.

Die Konferenz in Bremen beginnt am Donnerstag, 28. November, mit Reden von Daniel Dahm, Mitglied des World Future Council sowie der Vereinigung Deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, und von Christian Felber, dem Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie, gefolgt von einer prominent besetzten Diskussionsrunde.

Der Freitag, 29. November, steht ganz im Zeichen der Wissenschaft: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt setzen sich mit vielfältigen Aspekten der GWÖ und verwandten alternativen Wirtschaftsansätzen auseinander und laden zum Austausch ein.

Praxisbezug: Wie alternative Modelle gestärkt werden können

Unter dem Motto „Science meets Public“ wird am Samstag, 30. November der Bezug zur Praxis hergestellt. Dabei gehen die Beteiligten der Frage nach, was Gesellschaft, Politik, Unternehmen und Wissenschaft voneinander brauchen und erwarten, um den aktuellen und künftigen sozialen und ökologischen Veränderungen zu begegnen und wie auf lokaler Ebene alternative Wirtschaftsmodelle gestärkt werden können.

Wie die Hochschule Bremen weiter mitteilt, habe die Stadt Bremen in einem Bürgerschaftsbeschluss festgelegt, die solidarische Ökonomie in Bremen zu stärken und eine Gemeinwohl-Bilanz für ein städtisches Unternehmen durchzuführen.

(Redaktion)


 


 

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