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Europäisch-chinesische Konferenz

Hamburg Summit: Altkanzler Gerhard Schröder plädiert für Kooperation zwischen den Ländern

Die Beziehungen zwischen Europa und China zu festigen und zu stärken – das ist ein wesentliches Ziel der zweitägigen Wirtschaftskonferenz „Hamburg Summit: China meets Europe“, die bis zum 27. November 2018 in der Handelskammer Hamburg stattfindet.

Der zweijährliche europäisch-chinesische Wirtschaftsgipfel „Hamburg Summit“, den die Handelskammer Hamburg seit dem Jahr 2004 durchführt, findet am 26. und 27. November 2018 zum achten Mal statt. Als hochrangig besetzte Plattform für den offenen Dialog zwischen Europa und China dient die Konferenz der Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen und des gegenseitigen Verständnisses. Teilnehmende sind namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, vor allem aus China und Europa, aber auch aus anderen Teilen der Welt.

Handelskammer-Präses Tobias Bergmann forderte bei der Eröffnung des 8. Hamburg Summit am Montag laut Pressemitteilung „angesichts der aktuell unsicheren globalpolitischen Lage“ ein „klares Bekenntnis gegen protektionistische Tendenzen im Welthandel“. Wörtlich heißt es: „Wir ermutigen China, sich gemeinsam mit der EU für einen regelbasierten Handel im WTO-Rahmen starkzumachen. Dabei müssen China und Europa ihre Partnerschaft weiter stärken, um global mehr Verantwortung übernehmen zu können.“ Bestehende Meinungsverschiedenheiten in den chinesisch-europäischen Beziehungen könnten nur im Dialog beseitigt werden.

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher betonte in seinem Grußwort, dass dem „Hamburg Summit“ als wichtigstem Jahrestreffen zur Vertiefung der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen dabei eine zentrale Rolle zukomme. „Hamburg ist das Tor zu China. Ein offener Dialog über freien Handel und Warenaustausch stärkt die Position Hamburgs als Drehscheibe der internationalen Warenströme“, so Tschentscher weiter.

Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder, der auch Ehrenvorsitzender des „Hamburg Summit“ ist, hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen China und Europa auf Augenhöhe hervor: „Kooperation und nicht Konfrontation sollte die Beziehungen zwischen Ländern prägen – auch wenn sich die politischen und ökonomischen Systeme unterscheiden“, so der Altbundeskanzler, der in Begleitung seiner Frau Soyeon Schröder-Kim in die Handelskammer kam.

Schröder betonte vor allem die besondere Rolle der „Neue Seidenstraßen“-Initiative: „Ich bin überzeugt, dass besonders Chinas „Neue Seidenstraße“ Menschen und Wirtschaften Asiens und Europas noch näher zusammenbringt“, sagte Schröder.

Im Anschluss an Schröders Rede erläuterte Angela Titzrath, Vorsitzende des Hafen- und Transportlogistikkonzerns HHLA, die strategische Rolle Hamburgs als wichtigstem End- und Knotenpunkt der landseitigen und maritimen Seidenstraße in Europa.

Zur Würdigung seiner besonderen Leistungen für chinesisch-europäischen Beziehungen erhielt Dr. Song Hailiang, Präsident der China Communications Construction Company (CCCC), den China-Europe Friendship Award, der traditionell im Rahmen des „Hamburg Summit“ verliehen wird.

(Redaktion / Handelskammer Hamburg)


 


 

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