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Europäische Impfwoche

Vorbeugung gegen schwere Infektionskrankheiten – Impfcheck empfohlen

Unter dem Motto „Impfen fürs Leben“ findet vom 22. bis zum 26. April 2014 die diesjährige Europäische Impfwoche statt. Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz macht aus diesem Anlass auf die Bedeutung von Schutzimpfungen für alle Altersgruppen aufmerksam.

„Viele Krankheiten oder schwere Krankheitsverläufe sind durch Impfungen vermeidbar. Das ist allemal einen kleinen Picks wert“, appelliert Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Durch Impfungen schützen Sie nicht nur ihre eigenen Kinder oder sich selbst, sondern auch die Kinder anderer und ihre Mitmenschen vor der Verbreitung von Infektionen.“

Nur wer geimpft ist, schützt sich selbst und damit auch andere vor übertragbaren Krankheiten.

Die Impfwoche sei ein guter Anlass, einen persönlichen Impfcheck vornehmen zu lassen: Die Vorlage des Impfpasses beim nächsten Hausarztbesuch biete die Möglichkeit, sich fachkundig zum Thema beraten zu lassen und etwaige Impflücken zu schließen, so die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV).

Impfungen gelten als der beste Schutz vor Infektionskrankheiten. Durch konsequentes Impfen ist es gelungen, weltweit die Pocken zu eliminieren. Ebenso konnte die Kinderlähmung aus vielen Teilen der Welt verdrängt werden. Vorrangiges Ziel in Europa ist derzeit die Eliminierung von Masern und Röteln. Die Masernerkrankung sei eine hoch ansteckende Virusinfektion, die mit schweren Komplikationen einhergehen könne und nicht selten zu einer Behandlung im Krankenhaus führe und lebensbedrohliche Folgen haben könne, warnt die BGV. Dabei seien Masern – sowie auch andere Infektionskrankheiten, gegen die Impfstoffe vorhanden sind – ein vermeidbares Gesundheitsrisiko.

Zur dauerhaften Aufrechterhaltung des umfassenden Impfschutzes müssten in der ganzen Bevölkerung bestehende Impflücken geschlossen werden – sowohl durch die Grundimmunisierung im Kindesalter wie auch durch Auffrischungsimpfungen bei Erwachsenen. Dies sei insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wichtig: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfehle seit 2010 die Impfung für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen, wenn sie nur einmal oder noch gar nicht gegen die Virusinfektion geimpft sind. Da heute etwa die Hälfte der Masernfälle Jugendliche und junge Erwachsene betreffen, lohne es sich vor allem auch für diese Altersgruppen, den Impfstatus überprüfen zu lassen, so die Behörde.

(Redaktion)


 


 

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