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Europäische Werbetreibende

Europas Marketing-Entscheider setzen verstärkt auf Online-Werbung

Europäische Werbetreibende setzen immer stärker auf das Internet als Werbemedium. So bauen 81 Prozent ihre Online-Werbeausgaben in 2008 weiter aus und werden auch in Zukunft verstärkt in das Internet als Werbemedium investieren (2009: +16 Prozent; 2010: +17 Prozent). Dies hat die von der EIAA (European Interactive Advertising Association), dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter und Technologiedienstleister in Auftrag gegebene Studie „Marketers’ Internet Ad Barometer 2008“ ergeben.

Befragt wurden im Rahmen dieser europaweiten Studie leitende Marketing-Entscheider aus führenden Unternehmen in Europa. Knapp drei Viertel aller befragten Werbetreibenden in Europa (73 Prozent; 2006: 52 Prozent) nutzen demnach verstärkt das Internet als Werbemedium. Über ein Drittel der befragten Entscheider (38 Prozent) sehen das Internet dabei als unverzichtbaren Kanal für ihr Marketing an (2006: 17 Prozent). 82 Prozent der Unternehmen, die ihr Online-Werbebudget in 2008 steigern, verlagern Teile ihrer Media-Etats aus Print (zu 40 Prozent), TV (zu 39 Prozent) und Direktmarketing (zu 32 Prozent) ins Internet.

Positiver Einfluss auf die Marke

Über drei Viertel (77 Prozent) aller Befragten sehen einen positiven Effekt ihres Online-Marketings auf die eigene Marke (2006: 67 Prozent) sowie auf die ganzheitliche Markenwahrnehmung (68 Prozent; 2006: 67 Prozent). Diese Ergebnisse spiegeln sich auch in den Investitionen wider: Mehr als jedes zweite Unternehmen (55 Prozent) plant, sein Budget für Online-Markenwerbung innerhalb der kommenden Jahre zu erhöhen. Die Werbetreibenden sehen das Internet dabei als besonders wichtig für die Beeinflussung von Kaufentscheidungen (40 Prozent; 2006: 30 Prozent), für den Abverkauf (46 Prozent, 2006: 31 Prozent) und die Kundenbindung (23 Prozent) an. Im Hinblick auf einzelne Online-Marketingkanäle werden 59 Prozent der Befragten ihre Ausgaben für Displaymarketing in den nächsten zwei Jahren erhöhen.

Internationale Online-Werbebudgets auf dem Vormarsch

Die Studie zeigt weiterhin, dass die befragten werbetreibenden Unternehmen durchschnittlich elf Prozent ihrer Online-Werbebudgets zunehmend auf internationaler anstatt auf nationaler Ebene planen. So investierten pan-europäisch agierende Werbetreibende (24 Prozent) 2008 bereits mehr Geld in Online-Werbung als Werbetreibende mit nationalem Fokus (21 Prozent). Dies bestätigt eine Analyse von Pricewaterhouse Coopers (PwC) zu internationalen Kampagnen sowie weitere Untersuchungen von PwC im Auftrag von Microsoft Advertising über die Planung und Umsetzung von pan-europäischen Display-Marketing-Kampagnen. Internationale Kampagnen* werden demnach mittlerweile von allen europäischen Märkten, insbesondere aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich, geplant und umgesetzt. Kampagnen mit europäischen Elementen werden darüber hinaus auch aus Amerika und Asien umgesetzt. Auf Basis dieser Untersuchungen wird geschätzt, dass die Umsätze internationaler Display-Marketing-Kampagnen in den letzten drei Jahren um 150 Prozent gestiegen sind**. Für 2008 wird das Umsatzvolumen auf über 175 Millionen Euro (Nettoertrag) geschätzt.

“Trotz der allgemeinen Werbeflaute mit schwindenden Werbeausgaben in anderen Medienkanälen steigen die europäischen Online-Werbebudgets weiter stark an. Der Grund dafür: Markenartikler erkennen immer mehr den Einfluss und die Umsatzpotenziale des Internets“, so Alison Fennah, Executive Director der EIAA. „Werbetreibende in Europa begreifen außerdem zunehmend, welche wirtschaftlichen und operativen Vorteile effiziente Online-Strategien auch auf internationaler Ebene bieten.“

Hinweis: Alison Fennah steht Ihnen zusammen mit Stéphane Cordier (CEO der AdLINK Group) und Matthias Ehrlich (CEO United Internet Media/ Co-Founder AD Europe) auf der online-marketing-düsseldorf  (AdLINK Group, United Internet Media/ AD Europe, Halle 10 Stand A44) für ein Interview zu den aktuellen Zahlen zur Verfügung. Für Interviewwünsche oder Rückfragen stehen wir Ihnen am AdLINK Group Stand sowie unter der Telefonnummer 0162-6516475 zur Verfügung.

* Unter internationalen Kampagnen versteht man Kampagnen in zwei oder mehreren europäischen Ländern, die dann an einem einzigen Ort geplant und gekauft werden, z.B. London, Düsseldorf oder Paris.

** Basierend auf der Konsolidierung von lokalen Marktzahlen über einen ähnlichen Zeitraum.

Methodik

Im Rahmen der Studie „EIAA Marketers´ Ad Barometer 2008“ wurden per Onlinebefragung leitende Marketing-Entscheider befragt, die für das Media-Budget und/oder die Media-Strategie ihres Unternehmens verantwortlich zeichnen. Die Werbetreibenden stammen aus führenden Unternehmen der Bereiche Fast Moving Consumer Goods (FMCG), Unterhaltung, Automotive, Reise, Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Finanzen und Einzelhandel  in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Norwegen und Schweden sowie dem pan-europäischen Bereich.

Über die European Interactive Advertising Association (EIAA)

Die European Interactive Advertising Association (www.eiaa.net) ist der Branchenverband pan-europäischer Online-Vermarkter und Technologiedienstleister. Das wichtigste Ziel der EIAA ist es, sich für die Entwicklung des europäischen Online-Werbemarktes einzusetzen und diese weiter voran zu treiben, indem die Bedeutung des Mediums Internet und die Wertschätzung für die Online-Werbung gefördert wird. So soll der Anteil der Online-Werbung am Gesamtwerbevolumen erhöht und die Rolle der Online-Werbung im traditionellen Mediageschäft gestärkt werden.

Zu den Mitgliedern zählen derzeit AD Europe (Orange, United Internet Media, Libero), AdLINK Group, AOL Europe, Atlas & DRIVEpm, Blinkx, CNN International, Doubleclick, eBay, International Advertising, LYCOS Network Europe, Microsoft Advertising, MTV Networks International, PREMIUM PUBLISHERS ONLINE, wunderloop und Yahoo! Europe. Vorsitzender der EIAA ist Michael Kleindl, Managing Partner von Valkiria Network. Das Mitglieder-Netzwerk der EIAA erreicht über 80 Prozent der Online-Zielgruppe in Europa.

Quelle: European Interactive Advertising Assocation (EIAA) / www.eiaa.net

(Redaktion)


 


 

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