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Unternehmensgründung

Fehler und Irrtümer in der Existenzgründung – Teil 4: IT und Internet

Aktuelle Trends beispielsweise für Onlineshops

  • Content Marketing – zeigen Sie Gesicht und Inhalte
  • Cross-Channel-Marketing – nutzen und verbinden Sie mögliche Vertriebskanäle
  • Big Data – sammeln Sie Daten nicht nur, werten Sie sie aus und entwickeln Sie Strategien
  • Marktplätze – Amazon & Co. machen Sie unabhängig von Suchmaschinen
  • Video-Werbung – Youtube zeigt, dass Bewegtbilder funktionieren, dort und auf der eigenen Seite
  • Internationalisierung – für Onlineshops eine mögliche Wachstumsoption mit überschaubarem Aufwand
  • Neue Werbeflächen – neue Tools verhindern Banner und ähnliches, entwickeln Sie Alternativen
  • Kreativität is king – Verlassen Sie den Mainstream, seien Sie anders und fallen Sie auf
  • Mobile Kommunikation – immer mehr Käufer nutzen Smartphone oder Tablet, sorgen Sie für Lesbarkeit

Ich bin im Internet immer sehr vorsichtig

Die Kapazitäten von Hard- und Software werden immer größer und die Medien immer schneller. Aber diese komplexen Systeme werden auch immer anfälliger für technische Störungen und kriminelle Angriffe und Manipulationen. Ein einfacher Stromausfall, ein Klick auf die falsche Domain oder eine kleine Unaufmerksamkeit beim Surfen oder in der U-Bahn können fatale Folgen haben. Die geschäftlichen Daten sind verloren, Bank- oder Kundendaten werden ausspioniert und für Betrügereien genutzt. Beispiel: Den Scanner mit Firewall hatte ich ja schon in der Grundausstattung des Rechners, aber die Aktualisierungen kosten Geld, das spare ich erst mal. Und Backups mache ich auch bei Gelegenheit. Als Password nutze ich meist unseren Firmennamen oder die Postleitzahl.

Praxis-Tipp: Halten Sie Browser, Firewall und Scanner immer auf dem neuesten Stand. Verwenden Sie nur sichere Passworte. Öffnen Sie keine unbekannten Sites, Mails oder Dateien. Sichern Sie Ihre Systeme regelmäßig und vollständig. Nutzen Sie dazu bewährte Technologien und bewahren Sie mindestens zwei Kopien an getrennten Orten auf.

Mit meiner Baukasten-Homepage bin ich rechtlich abgesichert

Genau so schnell wie Technik und Angebote ändern sich auch die juristischen Rahmenbedingungen für Geschäfte im Internet. Durch einschlägige Gesetze und Urteile passt die Justiz den Verbraucher- und Wettbewerbsschutz laufend an. Daraus haben manche Markeninhaber, Wettbewerber und pfiffige Abmahnanwälte ein Geschäft gemacht und reagieren sofort auf solche Änderungen. Teilweise durchsuchen sie das Web gezielt nach Gesetzes- und Wettbewerbsverstößen und verfassen teure Abmahnschreiben und Unterlassungserklärungen.

Beispiele: Gründe für Abmahnungen können zum Beispiel sein Wettbewerbsverstöße nach UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb), Urheberrechtsverletzungen und Lizenzverstöße, ein fehlerhaftes oder unvollständiges Impressum oder Datenschutzerklärung, fehlende Widerrufsbelehrungen, unzulässige Geschäftsbedingungen, unterschiedliche Angaben zu Lieferzeiten, eine fehlende Button-Lösung, Werbung mit Selbstverständlichkeiten, Newsletter ohne Double-Opt-In und viele mehr.

Praxis-Tipp: Informieren Sie sich laufend über Änderungen der rechtlichen Grundlagen Ihrer Branche. Halten Sie Ihre Website und den Shop stets auf dem aktuellen rechtlichen Stand. Fragen Sie Ihren Administrator, ob er einen Aktualisierungsservice anbietet oder nutzen Sie Angebote von Anwaltsseiten. Widersprechen Sie Abmahnungen und prüfen Sie die Vorwürfe und geltend gemachten Ansprüche vor einer Unterschrift genau.


(Uwe Twachtmann)


 


 

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