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Fahrsicherheit

Reifenkontrolle für höhere Sicherheit und doppelte Lebensdauer

Gerade im Sommer planen die meisten Autofahrer lange, weite Reisen. Für maximale Sicherheit und längere Lebensdauer der Reifen empfiehlt der Reifenhersteller Nokian Tyres, den Zustand der Pneus zu kontrollieren und den Fahrstil anzupassen.

Autofahrer sind es zwar gewohnt, einen regelmäßigen Service bei ihrem Fahrzeug wie Öl- oder Filterwechsel durchzuführen, dem Zustand ihrer Reifen widmen sie jedoch immer noch wenig Aufmerksamkeit. Zu den drei häufigsten Fahrlässigkeiten gehören zu geringe Profiltiefe, falscher Reifendruck und Fahren mit Winterreifen im Sommer. Dies ist ein gefährliches Sicherheitsrisiko, denn der Reifen spielt eine Schlüsselrolle für die Sicherheit des gesamten Fahrzeugs.

In den meisten europäischen Ländern schreibt das Gesetz eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Trotzdem sind Reifen mit dieser Mindestprofiltiefe nicht mehr sicher. Das Risiko steigt stark an, sobald die Profiltiefe unter das von den meisten Reifenherstellern empfohlene Minimum von 4 Millimetern fällt.

Mehr Sicherheit durch Innovationen: Nokian-Fahrsicherheits-Anzeiger mit Aquaplaning-Warnung

Der Fahrsicherheits-Anzeiger mit Aquaplaning-Warnung von Nokian in den Sommerreifen zeigt dem Autofahrer die Profiltiefe einfach als Zahl von 8 bis 3 an. Ein Aquaplaning-Warnanzeiger darin warnt vor Aquaplaninggefahr mit einem Tropfensymbol. Bei nur noch 4 Millimetern Restprofil verschwindet der Tropfen und weist den Fahrer auf das erhöhte Risiko hin.

Der zweite wichtige Sicherheitsfaktor ist der Reifendruck. Autofahrer sollten den Luftdruck ihrer Reifen regelmäßig einmal im Monat kontrollieren, insbesondere in den heißen Sommermonaten. Bei einem voll beladenen Fahrzeug sollte der Reifendruck um 10 bis 15 Prozent höher sein als standardmäßig. Den Reifendruck sollte man niemals direkt nach einer Fahrt kontrollieren, sondern nur bei kalten Reifen.

Manche Autofahrer fahren ihre Winterreifen auch im Sommer. Die weichere Gummimischung und die Lauffläche von Winterreifen sind jedoch speziell auf winterliche Bedingungen zugeschnitten, weshalb der Nassgriff im Sommer nicht dasselbe notwendige Niveau erreicht wie bei Sommerreifen. Tests zeigen, dass der Bremsweg von Winterreifen auf nasser Oberfläche um etwa 20 Prozent länger ist als bei Sommerreifen. Die weichere Gummimischung verringert außerdem die Fahrstabilität von Winterreifen, was bei einem beladenen Fahrzeug bei abrupten Lenkmanövern zu Instabilität führen kann.

Es kostet nichts, die Lebensdauer der Reifen zu erhöhen

Autofahrer können die Lebensdauer ihrer Reifen ganz leicht verlängern, indem sie ihren Fahrstil entsprechend anpassen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Fahrgewohnheiten zumeist noch dieselben sind wie vor 10 bis 15 Jahren, die Technologien haben jedoch bedeutende Fortschritte gemacht.

„Heutzutage haben sogar kleine Stadtautos viel Leistung. Immer mehr Fahrzeuge haben Kontrollsysteme. Die Autofahrer verlassen sich auf diese Systeme, somit werden die Reifen während der Fahrt stärker beansprucht. Kurven können beispielsweise mit höheren Geschwindigkeiten genommen werden“, erklärt Matti Morri, Leiter des technischen Kundendienstes von Nokian Tyres.

Neben einer ausgeglichenen Fahrweise sollten Autofahrer regelmäßig ihre Reifen von der vorderen auf die hintere Achse (und umgekehrt) wechseln. Im Durchschnitt verschleißen die vorderen Reifen zweimal so schnell wie die hinteren. Deshalb wird empfohlen, ihre Position alle 8.000 Kilometer zu wechseln.

Und hierbei gilt einmal mehr, dass der richtige Reifendruck bei jedem Reifen entscheidend ist. Der vom Fahrzeughersteller empfohlene Reifendruck gewährleistet den höchsten Fahrkomfort. Trotzdem bringt ein leicht erhöhter Luftdruck einige Vorteile mit sich.

„Erhöhen Sie den Reifendruck auf einen über den vom Fahrzeughersteller empfohlenen Wert, so wird der Reifen härter und weniger flexibel. Je weniger flexibel ein Reifen ist, desto weniger erhitzt er, und dies führt wiederum zu einer längeren Lebensdauer. Es gibt keine klare Regel für den optimalen Überdruck – dies hängt stark von der konkreten Situation und dem Fahrzeug ab. Erhöht man jedoch den Reifendruck um etwa 0,2 bar, so hat dies kaum Nachteile, sondern bringt sogar einige Vorteile“, erklärt Reifenexperte Morri.

Neben der verbesserten Lebensdauer stellt ein höherer Reifendruck auch erhöhte Stabilität und geringeren Rollwiderstand sicher, was zu Kraftstoffeinsparungen führt. Der einzige Nachteil ist die leichte Verringerung des Fahrkomforts. Deshalb sollten Autofahrer einen leicht erhöhten Reifendruck erwägen.

Trotzdem sollte man stets bedenken, dass sich Reifen abnutzen. Wenn der Fahrer den Kraftstoffverbrauch senken und die Sicherheit erhöhen möchte, ist ein regelmäßiger Service bei moderneren Reifen notwendig. Premiumreifen mit geringem Rollwiderstand können auf 100 Kilometer bis zu einen halben Liter Kraftstoff einsparen und dank ihres ausgezeichneten Nassgriffs die Fahrsicherheit deutlich erhöhen.

Wichtige Tipps für Autofahrer

  • Fahren Sie ausgeglichen. Vermeiden Sie aggressives Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren.
  • Alle 8.000 Kilometer Ihre Reifen von der vorderen auf die hintere Achse (und umgekehrt) wechseln.
  • Kontrollieren Sie den Luftdruck Ihrer Reifen einmal im Monat. Erhöhen Sie den Reifendruck vor einer längeren Reise oder einer Fahrt mit voll beladenem Auto laut Empfehlung. Bei Standardfahrten verlängert ein leichter Überdruck die Lebensdauer Ihrer Reifen und senkt den Kraftstoffverbrauch.
  • Vergessen Sie nicht, auch den Reifendruck Ihres Reserverads zu kontrollieren! Wenn Sie kein Reserverad besitzen, machen Sie sich rechtzeitig damit vertraut, wie man mit Reifenreparatursets arbeitet.
  • Kontrollieren Sie den Zustand und die Profiltiefe Ihrer Reifen. 4 Millimeter Mindestprofiltiefe für eine sichere Fahrt.
  • Transportieren Sie keine schweren Gegenstände in der Dachbox, denn dies verschlechtert den Schwerpunkt des Fahrzeugs.

(Nokian Tyres / Redaktion)


 


 

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