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Familienfreundliche Personalpolitik

Hamburger Familiensiegel: 43 Betriebe ausgezeichnet

43 kleine und mittelgroße Hamburger Unternehmen sind für ihre familienfreundliche Personalpolitik mit dem Hamburger Familiensiegel geehrt worden.

Die Verleihung des Hamburger Familiensiegels fand am 18. November 2015 im Rahmen einer Feierstunde im Museum der Arbeit statt. Die Urkunden wurden überreicht von Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Hamburger Allianz für Familien – einer Initiative des Hamburger Senats, der Handelskammer Hamburg und der Handwerkskammer Hamburg. Die Initiative wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, Hamburg zu einer familienfreundlichen Stadt zu machen.

Diese Unternehmen konnten sich über die Verleihung des Hamburger Familiensiegel freuen: Ambulante Haus- Alten- u. Krankenpflege Sabine Deutschbein, aquilliance GmbH, Colgate-Palmolive Services CEW GmbH, CP Gaba GmbH, dasAundO GmbH, Deep Silver FISHLABS, die hörmeister, FlexCard GmbH, Frontline GmbH, Galab Laboratories GmbH, Gemeindepsychiatrische Dienste Hamburg-Nordost GmbH, Goldbach PalliativPflegeTeam, Hagen + Triebsch GmbH, Hamburg Messe und Congress GmbH, hanseatische concipia GmbH & Co KG, HSBA Hamburg School of Business Administration, Impulse Medien GmbH, innobis AG, INPROMO GmbH, Intersoft AG, intersoft consulting services AG, IWO Institut für Wärme und Oeltechnik e. V., Joseph-Carlebach Kindertagesstätte, Jugendhilfeträger Bethke und Düser gGmbH, KOPPERSCHMIDT Service GmbH, KÖRT.ING Beratende Ingenieure, LüdersvonStein GbR, ma-co maritimes competenzcentrum GmbH, me.ga.3 personalservice gmbh, Museum der Arbeit, Neusoft Technology Solutions GmbH, Notmütterdienst Familien- und Seniorenhilfe e. V., Geschäftsstelle Hamburg, Panthaenius-Gruppe, PHAT CONSULTING GMBH, RARI Food International GmbH, rexx systems GmbH, Sellhorn Ingenieurgesellschaft mbH, Silver Monkey GmbH, Sozialer Dienst Karin Kaiser GmbH, Thielsen+Partner mbB Steuerberatungsgesellschaft, Trapez Architektur, unisonBrokers AG und Walter Petersen GmbH Stahl- und Metallbau.

Hamburg sei auf dem Weg, die familienfreundlichste Stadt in Deutschland zu werden, erklärte Staatsrat Jan Pörksen. So gelinge dank des flexiblen Kita-Gutscheinsystems der bedarfsgerechte Ausbau der Kita-Plätze. Zudem schaffe die kostenlose Grundbetreuung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern einen frühen Zugang zu Bildung und unterstütze – ebenso wie die Ganztagsbetreuung an den Schulen – die Erwerbschancen der Eltern. „Selbstverständlich gehören auch gute Arbeitsbedingungen in den Betrieben zur Familienfreundlichkeit einer Stadt, damit Beschäftigte Familie und Beruf bzw. Pflege und Beruf miteinander vereinbaren können. Dieser Aufgabe stellen sich mehr und mehr Unternehmen. Eine familienfreundliche Personalpolitik ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um gut ausgebildetes Personal. Die mit dem Familiensiegel ausgezeichneten Unternehmen stechen hier in besonderer Weise hervor“, sagte Pörksen weiter.

Corinna Nienstedt, Geschäftsführerin der Handelskammer Hamburg betonte: „In Zeiten, in denen Fachkräfte rar sind, müssen die Unternehmen Strategien entwickeln, wie sie gute Bewerber gewinnen und auch halten können. Familienfreundliche Maßnahmen sind dazu ein ganz hervorragendes Mittel. Gerade diese Maßnahmen werden von den jungen Fach- und Führungskräften auch immer stärker nachgefragt, übrigens nicht nur von Frauen, sondern zunehmend auch von Männern. Und Familienfreundlichkeit in den Unternehmen hat noch einen weiteren Effekt: Sie ist in vielen Fällen die Voraussetzung dafür, dass Frauen Karriere machen können“.

Von einer klugen, familienfreundlichen Personalpolitik profitierten alle Beteiligten, erläuterte Hjalmar Stemmann, Vizepräsident der Handwerkskammer Hamburg: „Väter und Mütter kennen wir als verantwortungsbewusste Organisationstalente des Alltags. Jeder Betrieb kann sich solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur wünschen. Umgekehrt wünschen sich Beschäftigte mit Kindern ein familienfreundliches Arbeitsklima. 90 Prozent von ihnen geben das als mindestens ebenso wichtig an wie eine angemessene Bezahlung. Wir brauchen eine flexible und familientaugliche Organisation der Arbeit, um die sozialen und ökonomischen Herausforderungen der Zeit zu bewältigen.“ Für das Handwerk sei das nichts Neues. Das Handwerk setze von jeher auf zufriedene Beschäftigte, die gern im Betrieb sind und gern im Betrieb bleiben möchten.

Das Hamburger Handwerk ist demnach gut aufgestellt: 86 Prozent der Betriebe bieten familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an. Das können Teilzeitregelungen sein, Arbeitszeitkonten oder andere Formen flexibler Tages- und Wochenarbeitszeiten. Weitere Maßnahmen der Mitarbeiterbindung sind ein langsamer Wiedereinstieg nach der Elternzeit, Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder die Möglichkeit, Angehörige zu pflegen.

(Redaktion)


 


 

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