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Fernbus-Markt

Preisvergleich 2014/2015: Fernbus-Fahrten wider Erwarten etwas günstiger

Am deutschen Fernbus-Markt sind die Preise im Jahr 2015 nahezu stabil. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die durchschnittlichen Ticketpreise um 1,8 Prozent, wie eine Analyse des Vergleichsportals Fernbusse.de belegt. Trotz des Zusammenschlusses der zwei größten Fernbus-Fahrten-Anbieter sowie der Auswirkungen des Bahnstreiks bleiben Fernbus-Fahrten in Deutschland günstig.

Laut der Analyse ist der durchschnittliche Ticketpreis bei den wichtigsten Anbietern in Deutschland im Jahr 2015 auf 17,33 Euro gegenüber 17,65 Euro im Jahr 2014 gesunken. Obwohl die deutlich erhöhte Nachfrage während des langwierigen Bahnstreiks die Ticketpreise kurzfristig nach oben getrieben habe, seien die die Preise im Jahresmittel stabil. Auch die Fusion der beiden größten Anbieter MeinFernbus und FlixBus habe nicht – wie befürchtet – eine Preiserhöhung nach sich gezogen. Stattdessen sei mit Megabus ein neuer Konkurrent am Markt präsent, der sein europaweites Netz stetig erweitere und mit Sparpreisen ab 1 Euro locke, heißt es. Auch Postbus habe mit großangelegten Sparaktionen die durchschnittlichen Ticketpreise mit nach unten getrieben. Daher seien auch bei DeinBus.de, FlixBus und MeinFernbus die Preise weitestgehend auf dem Stand des Vorjahres geblieben, so die Analyse des Vergleichsportals.

Schon im Sommer habe die Bahn angekündigt, ihr Fernbus-Angebot zu verbessern und auszubauen. Das Netz wurde um einige neue Strecken erweitert und auch die Preise der Bahn-Töchter Berlin Linien Bus und IC Bus seien gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken.

Das unabhängige Vergleichsportal Fernbusse.de hat nach eigenen Angaben die durchschnittlichen Ticketpreise der einzelnen Anbieter aus allen über die Seite getätigten Buchungen ermittelt. Für die Untersuchung wurden die Durchschnittspreise der wichtigsten in Deutschland aktiven Anbieter für den Zeitraum Januar bis November 2014 und für Januar bis November 2015 gegenübergestellt.

(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von Paul
11.12.15 18:58 Uhr
Ob die Preise wirklich gesunken sind?

Ob die Preise tatsächlich im Durchschnitt gesunken sind? Ich habe nicht diesen Eindruck. Eine Senkung des durchschnittlich gezahlten Preis kann auch damit zu tun haben, dass Fernbusse möglicherweise verstärkt für relativ kurze Strecken benutzt werden. Die ersten Fahrten sind oft solche, wo sich gegenüber dem Bahnticket oder der Autofahrt sehr viel Geld sparen lässt, also insbesondere Fahrten von 500 km und mehr. Wer dann dabei bleibt, fährt oft auch 100- oder 200 km- Strecken mit dem Fernbus.
Zudem werden Fernbusse zunehmend auch von Nicht- Studenten benutzt. Und bei vielen NRW- Unis und FHs ist es z. B. so, dass man mit Zahlung des Beitrags das Recht erhält, ohne weiteren Kosten Nahverkehrszüge in NRW zu nutzen. Und so jemand fährt dann meist nur Fernbus, wenn er zu einem Ziel außerhalb NRWs will, und dafür sind die Preise dann natürlich meist teurer als für eine Fahrt innerhalb von NRW. Wenn aber mehr Nicht- Studenten Fernbusse nutzen, dann werden natürlich entsprechend mehr Tickets auf Strecken wie von Düsseldorf nach Münster o. ä. verkauft.

von MGxFvmpokn
29.12.15 21:03 Uhr
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Acht Arbeitstage mit je 25km Fahrweg bringen bei mir 200km auf den Tacho. Hinzu kommt eine Fahrt zum Radlertreff und die geitrsge Critical Mass in Dortmund. 286 Gesamtkilometer bereits in diesem Jahr. Wenn ich mich zwischen der Radfahrerei und dem ADFC insgesamt nicht noch um meine Familie kfcmmern mfcsste, wfcrde ich auch mehr fahren. Jetzt zum Beispiel lockt die Sonne vor die Tfcr. Leider stehen meine Lieben nicht so auf Radfahren, erst recht nicht bei Regen und heute wird es ihnen zu kalt sein. Nebenbei ist es ffcr Puberte4re ja auch uncool, mit den Alten eine Fahrradtour zu unternehmen e4cht peinlich!

 

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