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Fernbuslinien

FlixBus expandiert in Hamburg

Einer der größten deutschen Betreiber bundesweiter Fernbuslinien, FlixBus, will sein Streckenangebot ab Hamburg verdoppeln. Ab diesem Herbst soll es zehn neue Direktverbindungen nach Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern geben.

Der Anbieter FlixBus will sein Streckenangebot ab Hamburg auf 20 tägliche Direktziele erweitern. In den nächsten Tagen sollen mehrere neue Buslinien vom ZOB in der Adenauerallee starten. Damit reagiere das in München ansässige Unternehmen auf die große Nachfrage in der Hansestadt, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt biete das Unternehmen mehr als 500 tägliche Direktverbindungen per Fernbus in alle deutschen Metropolen und ins grenznahe Ausland.

Tägliche Direktverbindung ins Ruhrgebiet und nach Süddeutschland

Als erster Anbieter verbinde FlixBus ab dem 31. Oktober 2013 zwei Mal täglich das Ruhrgebiet  – Essen, Bochum, Dortmund und Duisburg –  direkt mit der Hansestadt. Eine weitere Linie habe bereits am 10. Oktober von Hamburg nach Karlsruhe über Göttingen, Kassel, Gießen, Mannheim und Alsfeld den Dienst aufgenommen.

Der Betreiber wirbt mit Ticketpreisen ab sieben Euro für die neuen Verbindungen. Die Höhe des Preises hänge ab von der Zahl der bereits reservierten Plätze zum Zeitpunkt der Buchung. Grundsätzlich seien die Angebote günstiger als die Bahn. „Wir bieten nicht nur Schnäppchenpreise, sondern setzen gleichzeitig auf Qualität und Erfahrung aus dem starken Mittelstand“, sagt FlixBus-Geschäftsführer und Unternehmensgründer André Schwämmlein. Mittlerweile konnte der junge Münchner Fernbusanbieter die größten privaten Busunternehmen Deutschlands für sich und sein Partnernetzwerk gewinnen. Die neuen Linien bedienen zum Beispiel der Hamburger Partner Elite Traffic und der Traditionsbetrieb Mesenhohl aus Essen. „Operativ und finanziell kann sich das Partnernetzwerk von FlixBus durchaus mit den neuen Playern am Fernbusmarkt messen“, so Schwämmlein zur Zunahme des Wettbewerbs. Und weiter: „Durch den raschen Ausbau unseres Angebots ab Hamburg erhöhen wir den Druck auf die Konkurrenz“.

Mit den neuen Verbindungen nach Süddeutschland teste das Busunternehmen auch erstmals die Langstrecke über 600 Kilometer. So sei vor wenigen Tagen eine neue Linie von Hamburg nach Würzburg und Nürnberg gestartet und soll demnächst bis nach München verlängert werden.

Eine Sitzplatzgarantie, kostenfreies Internet und die direkte Verbindung ohne Umstieg sollen bei FlixBus zum Standard gehören und damit eine Alternative im Fernverkehr sein, heißt es. Ebenfalls Standard bei der Ticketbuchung auf www.flixbus.de: Die Buchungsoption „Klimaneutralität“. Dabei könnten Kunden freiwillig einen individuell berechneten Umweltbeitrag leisten und so die Klimaeffekte ihrer Reise ausgleichen.

Anfang 2013 gab es eine Öffnung des Fernbusmarktes. Seitdem wächst das Angebot im Linienverkehr. Erst vor Kurzem gaben der ADAC und die Deutsche Post bekannt, dass nach einer Testphase ab 1. November 2013 die neuen ADAC-Postbusse auf fünf Strecken 24 Städte miteinander verbinden sollen – darunter auch die Verbindung Bremen – Hamburg – Berlin.

(Redaktion)


 


 

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