23.03.2011  17:12 Uhr
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Finanzen
Liquidität ist wichtig für jedes Geschäft

Hamburg. Wer ein eigenes Unternehmen gründet, freiberuflich wird oder in sonst irgendeiner Form selbstständig etwas auf die Beine stellt, wird früher oder später und unvermeidbar mit dem Problem mangelnder Liquidität konfrontiert werden.

Nicht weil die Geschäfte schlecht gehen, nein, sondern einfach, weil man, um Gewinne zu erzielen, zuvor Investitionen leisten muss. Ein gutes Startkapital kann da schon helfen, aber nicht immer reicht das aus.

Startkapital und Nachschlag

Kaum ein Existenz- und Unternehmensgründer wird sich ohne ein gutes Polster an Startkapital an sein geschäftliches Vorhaben machen. Doch sind diese Vorräte einmal aufgebraucht, kann es doch wieder schnell eng werden. Durch Vorschüsse auf Material und Arbeitskraft, aber auch durch unangenehme Umstände wie die mangelnde Zahlungsfähig- oder -willigkeit von Auftragsgebern oder gar Insolvenzen der Kunden, kann schnell ein dickes Loch in der Kasse klaffen. So ist es für keinen Selbstständigen eine Schande, wenn er in sein Browsersuchfeld eines Tages Kredite.de eingeben muss oder seinen geschäftlichen Bankberater aufsuchen muss. Die Bedingungen für Kredite für Selbstständige zunächst aber online zu prüfen, ist zunächst sicherlich der bessere Weg. Denn im Netz kann man Anbieter von Krediten finden, die sich auf Angebote für Selbstständige und Freiberufler spezialisiert haben und deren besondere Umstände und die die gewünschten Konditionen genau kennen und bedienen können. Zudem kann eine gewisse Anonymität bei der Antragsstellung von Vorteil sein, denn bei aller geschäftsmäßigen Korrektheit sind auch Bankberater nur Menschen. Und wenn unglücklicherweise zufällig der eine, spezielle Berater ausgerechnet nicht an diese Geschäftsidee glaubt, für die er weitere Mittel locker machen soll, kann sich das schnell negativ auf die Vergabe des Kredits auswirken. Auch findet man online am ehesten einen ausländischen Kreditgeber, der den Eintrag bei der Schufa aussparen kann.

Woher kriegt man sonst Kapital?

Von Inventarverkauf bis Kündigungen, im schlimmsten Fall muss auch der anfangs enthusiastische Jungunternehmer schmerzhafte Einschnitte hinnehmen. Andere Lösungswege bietet die Umschuldung per Factoring oder die Aufnahme von Geld aus privaten Quellen. So kann z.B. die Betriebsimmobilie mit Hypotheken belastet werden, oder ein wohlhabendes Familienmitglied bürgt bei vorübergehenden Engpässen. Problematisch ist dann allerdings die Haftung, falls es zur finanziellen Katastrophe kommt. Wer hier Geschäftliches und Privates strikt getrennt gehalten hat, muss sich am Ende auch nicht mit persönlichen Tragödien neben der geschäftlichen auseinandersetzen. Daher sollte man sich die Art der Mittelbeschaffung auch hinsichtlich dieser Aspekte genau überlegen. Finanzielle Sorgen können gerade für Anfänger zermürbend wirken, doch oft handelt es sich um ein ganz normales und vorübergehendes Phänomen und schon nach kurzer Zeit nach dem Engpass laufen die Geschäfte wieder bestens.


 

(Redaktion)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Benjamin Klack / pixelio.de/


 


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