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Fipronil-Eierskandal

Entwarnung: ungefährliche Eierproben in Hamburg

Neue amtliche Untersuchungen von Eiern auf Fipronil haben überwiegend unauffällige Ergebnisse gebracht. 16 Proben mit jeweils 12 Eiern unauffällig. Nu in einer Probe wurde das Biozid Fipronil nachgewiesen. Allerdings sei der Gehalt so gering, dass kein gesundheitliches Risiko durch bereits verzehrte Eier bestehe. Das gab die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz am 18. August 2017 bekannt.

Laut Behörde wurden ab 3. August durch die zuständigen Bezirksämter in Hamburg drei Proben mit Eiern aus Hamburger Legebetrieben und zudem im gesamten Stadtgebiet 14 weitere Proben aus dem Handel gezogen. Die Herkunftsländer der Eier aus dem Handel waren Deutschland (10), die Niederlande (6) und Dänemark (1). Von allen gezogenen Proben waren nach den nun vorliegenden Ergebnissen der Laboranalysen des Institutes für Hygiene und Umwelt 16 Proben unbelastet. Das heißt, Fipronil wurde bei einer Nachweisgrenze von 0,002 mg/kg nicht festgestellt. In einer Probe von Eiern aus den Niederlanden wurden hingegen Rückstände von Fipronil (Summe von Fipronil und seinem Metaboliten Fipronilsulfon) von 0,017 ± 0,0085 mg/kg Frischgewicht nachgewiesen. Damit liegen diese Eier über dem zulässigen Höchstgehalt von 0,005 mg/kg Fipronil im Frischgewicht, so die Behörde.

FIPRONILKONZENTRATION
Gemäß Stellungnahme Nr. 016/2017 des Bundesinstituts für Risikobewertung vom 30. Juli 2017 kann eine Fipronilkonzentration von 0,72 mg/kg (Summe aus Fipronil und dem Sulfonmetabolit MB46136, berechnet als Fipronil) in Hühnereiern als maximale Konzentration angesehen werden, bei der für keine der untersuchten Verbrauchergruppen ein akutes gesundheitliches Risiko besteht, da die „akute Referenzdosis“ (ARfD) nicht überschritten wird (www.bfr.bund.de).

Die auf den Eiern der betreffenden Charge aufgebrachte Printnummer lautet: 0-NL-4293801 und sei seitens des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in den bestehenden Warnmeldungen unter lebensmittel.de ergänzt. Eine gesundheitliche Gefährdung des Verbrauchers durch den gemessenen Gehalt an Fipronil-Rückständen könne nach Einschätzung des BfR allerdings ausgeschlossen werden. Entsprechende Chargen seien aus dem Handel genommen worden. Bereits gekaufte Eier könnten zur Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Zusätzlich zu den genannten Eiern wurden der Behördenmitteilung zufolge noch drei Proben von Eipulver untersucht. Es handelte sich um jeweils eine Probe Volleipulver, Eiweißpulver und Eigelbpulver aus den Niederlanden. In keiner dieser Proben war Fipronil nachweisbar.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Carlo
23.08.17 07:51 Uhr
Wahlbetrug - SPD nutzt kontaminierte Eier

Wahlbetrug - SPD nutzt kontaminierte Eier um die Bundestagswahl zu gewinnen. Diese lang geübte Praxis wurde schon von Ekel Alfred aufgedeckt.
https://www.youtube.com/watch?v=HnUmmQMIdG0&feature=youtu.be&t=866

 

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