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Körperempfinden

Trotz Sport & Fitness herrscht große Unzufriedenheit mit dem eigenen Körpergewicht

Urlaubszeit ist Badezeit. Viele Deutsche, Österreicher und Schweizer treiben ganzjährig aktiv Sport, um auch in Bikini und Badehose eine gute Figur zu machen. Dennoch herrscht weitgehend Unzufriedenheit mit dem eigenen Körpergewicht, obwohl der erhobene BMI dazu eigentlich gar keinen Anlass bietet.

Dies geht aus einer Umfrage hervor, die das auf Online-Erhebungen spezialisierte Marktforschungsinstitut Marketagent.com unter 2.012 Personen in Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz durchgeführt hat.

In dieser Woche haben im letzten deutschen Bundesland die Sommerferien begonnen. Nun machen sich auch viele Bayern auf den Weg in den Urlaub um Sommer, Sonne, Meer und Strand zu genießen. Gerade im Badeurlaub kann kaum verheimlicht werden, wie es um die eigene körperliche Fitness bestellt ist.

Konsequenterweise treiben deshalb fast sechs von zehn Befragten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz (59,6%) schon das ganze Jahr über mehrmals pro Monat oder häufiger Sport – ein Drittel (33,5%) tut dies sogar mehrmals pro Woche. 

Vor allem für die Deutschen ist dabei das Halten oder Verbessern der eigenen Figur eines der wichtigsten Motive: 55,7% der Sportler in Deutschland geben dies als Grund für sportliche Aktivitäten an. Dies ist – nach der Begründung „um fit zu bleiben/zu werden“ der hierzulande am zweithäufigsten genannte Grund.

Stellt sich die Frage, ob die angesprochenen Bemühungen auch zufriedenstellende Resultate liefern

 Offensichtlich eher nicht. Fast sieben von zehn Befragten aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz (69,7%) sind der Auffassung, abnehmen zu müssen, um das eigene „Traumgewicht“ zu erreichen, bei den Frauen meinen dies über drei Viertel. Nur zwei von 100 weiblichen Befragten geben an, für ihr Traumgewicht ein paar Pfunde zulegen zu wollen. Am wenigsten zufrieden mit dem eigenen Gewicht sind die Deutschen, was mit dem bereits getroffenen Motivationsbefund für sportliche Aktivitäten (Verbessern der eigenen Figur) gut zusammen passt.

In der Befragung wurden auch harte Fakten abgefragt, aus welchen sich der individuelle Body-Mass-Index (BMI= Körpergewicht geteilt durch Körpergröße im Quadrat) berechnen lässt: Fast vier von zehn Befragten (39,8%) erreichen den medizinisch empfohlenen Wert zwischen 20 und 25. Dennoch meint über die Hälfte (52,3%) dieser Personen mit idealem BMI, abnehmen zu müssen – und zwar nicht unerheblich: Im Mittel 5 kg sollen runter. Dies ist ein weiterer Beleg für eine bekannte Problematik: Die Diskrepanz zwischen Schönheitsideal und dem, was Mediziner predigen.

Gefragt nach den Sportarten, die – sofern überhaupt körperliche Ertüchtigung stattfindet – getrieben werden, landen länderübergreifend die „Klassiker“ wie Radfahren, Schwimmen, Joggen und Wandern/Bergsteigen auf den Spitzenplätzen. Dass insgesamt fast die Hälfte (47,4%) aller zumindest fallweise sportlich Aktiven Schwimmen geht, kann als clevere Wahl bezeichnet werden: Wird so doch auch im Urlaub in Bikini und Badehose direkt an Strand oder Pool die eigene Figur verschönert.

(ots / Marketagent.com)


 


 

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