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Frauenförderung

Mentoring weckt Frauenpower in den Unternehmen

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen zunehmend Fach- und Führungskräfte. Kaum verständlich also, dass qualifizierte Frauen in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert sind. Eine Möglichkeit diesem Trend gegenzusteuern besteht darin, talentierte Mitarbeiterinnen aus dem eigenen Haus zielgerichtet zu fördern und als Führungskräfte weiter zu qualifizieren – wie mit dem Programm „Frauen initiieren Mentoring“, an dem sich zahlreiche Unternehmen beteiligen sich deshalb am und entwickeln auf diese Art talentierte Mitarbeiterinnen zu Führungskräften.

Frauen bewerten ihre eigenen Fähigkeiten oft schlechter als sie tatsächlich sind. Sie brauchen neue Rollenvorbilder und Mentorinnen, die sie ermutigen neue Karriereschritte zu gehen. Die Praxis zeigt, dass nur wenigen Frauen der Sprung in die Führungsposition gelingt. Hamburg hat mit 18 Prozent die geringste Quote von Frauen in Führungspositionen in Deutschland, Rostock liegt mit 38 dagegen weit vorn. Woran liegt das und wie kann man den Anteil steigern?

Anfang November 2013 kamen in Schwerin die Teilnehmerinnen des FiM-Mentoring-Programms (wir berichteten) zusammen um sich zum wandelnden Karriereverhalten von Frauen in Ost und West auszutauschen. Swantje Benussi (Benussi- Coaching München) rief mit ihren Ausführungen zu den Unterschieden männlichen und weiblichen Führungsverhaltens sowohl Zustimmung als auch Widerspruch hervor. Neben spezifischen Work-Shops zum Thema bot die Veranstaltung viel Raum sich untereinander zu vernetzen. Beim abendlichen Geschäftsessen mit Etikette-Seminar wurde immer noch emsig über die unterschiedlichen Sichtweisen von Frauen im Beruf diskutiert. Unterm Strich setzte sich die Meinung durch, dass ein Wertewandel auf allen Ebenen stattfindet und neue Verhaltensmuster entstehen.

Mentoring unterstützt diesen Wertewandel bei allen Beteiligten. Die Unter-nehmen gewinnen aus den eigenen Reihen Mitarbeiterinnen mit Aufstiegs-potential. Die Mentees fühlen sich in ihrer Leistung anerkannt und sehen Zukunftsperspektiven. Und die Mentorinnen bekommen Zugang zur Generation Y , die im Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Sie haben die Möglichkeit ihren Führungsstil entsprechend anzupassen.

Der nächste Durchgang des vom Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Mentoring-Programms startet Ende des Jahres in den beiden Hansestädten. Weitere Informationen: www.adwi.de/projekte und www.bundesinitiative-gleichstellen.de

(Redaktion)


 


 

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