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Freiwilliges Lärmschutzprogramm

Erweiterte Schallschutz-Förderung für Norderstedter Flughafen-Anwohner

Über das „Freiwillige Lärmschutzprogramm 8++“ fördern Hamburg Airport und die Stadt Norderstedt weiterhin den Einbau von Schallschutzfenstern und Schalldämmlüftern.

Der Hamburger Flughafen und die Stadt Norderstedt wollen bis Ende 2019 weiter in den passiven Schallschutz für Norderstedter Anwohner, die von Fluglärm betroffen sind, investieren. Das teilte der Flughafen im September 2018 mit. Im Rahmen des „Freiwilligen Lärmschutzprogramms 8++“ sollen demnach noch mehr Schallschutzfenster und Schalldämmlüfter in die Wohnhäuser im Fördergebiet eingebaut werden. An der Finanzierung beteiligen sich Hamburg Airport und die Stadt Norderstedt zu gleichen Teilen.

Das aktuelle Programm ist bereits die zweite Erweiterung der Lärmschutzförderung. Im „Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8“ (September 2007 bis Dezember 2010) und seiner Erweiterung „8+“ (Januar 2017 bis Dezember 2017) haben Hamburg Airport und die Stadt Norderstedt mehr als 170 Haushalte mit Schallschutzfenstern ausgestattet. Dafür haben der Flughafen und die Stadt bisher insgesamt rund 700.000 Euro investiert, wie der Flughafen mitteilt.

Passive Schallschutzmaßnahmen: Schallschutzfenster und Schalldämmlüfter

Im „Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8++“ sollen weiterhin die jährlichen Mieteinnahmen für die Saisonparkplätze, die der Hamburger Flughafen von der Stadt Norderstedt anmietet, den betroffenen Anwohnern in Form von passiven Schallschutzmaßnahmen zu Gute kommen. Hamburg Airport beteiligt sich an dem Lärmschutzprogramm, indem er die von der Stadt Norderstedt zur Verfügung gestellte Summe in gleicher Höhe in den Fördertopf gibt. Insgesamt stehen aus der Mietsaison 2018 bereits Fördergelder in Höhe von rund 350.000 Euro zur Verfügung. Damit tragen Stadt und Flughafen jeweils drei Siebtel (3/7) der umzusetzenden Maßnahmen. Das letzte Siebtel gibt jeweils der Eigentümer der geförderten, privaten Wohneinheit hinzu.

Hamburg Airport und die Stadt Norderstedt fördern im Rahmen des „Freiwilligen Lärmschutzprogramms 8++“ den Einbau von Schallschutzfenstern in Aufenthaltsräumen mit einfachverglasten Fenstern oder Isolierglasfenstern ohne Dichtungen (<30dB).

Anders als im „Freiwilligen Lärmschutzprogramm 8+“ werden dabei nicht mehr nur Schlaf- und Kinderzimmer berücksichtigt, sondern alle Aufenthaltsräume, also zum Beispiel auch Wohnzimmer. Darüber hinaus wird der Einbau von Schalldämmlüftern in Schlafräumen unterstützt. Als Alternative zu den Schalldämmlüftern bieten Hamburg Airport und die Stadt Norderstedt ein elektrisches Fensterschließsystem zum automatischen Öffnen und Schließen der Fenster an.

Antragsberechtigt sind alle Norderstedter Haushalte, die innerhalb des Fördergebiets 8++ liegen. Dieses erstreckt sich über die beiden bisherigen Fördergebiete der „Freiwilligen Lärmschutzprogramme 8“ und „8+“. Die Laufzeit des aktuellen „Freiwilligen Lärmschutzprogramms 8++“ ist bis zum 31. Dezember 2019 geplant. Alle Informationen zu den Lärmschutzprogrammen des Hamburger Flughafens: www.hamburg-airport.de/de/laermschutzprogramm.php

(Redaktion)


 


 

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