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Friedensplakatwettbewerb

Plakate für eine bessere Welt aus Norderstedt

Die weltweite Vereinigung Lions International ruft seit 25 Jahren alljährlich Kinder dazu auf, ihre Gedanken und Vorstellungen zum Thema Frieden in Gestalt eines Plakats bildnerisch umzusetzen. Der Lions Club Norderstedt NEO hat 2014 erstmals diesen Wettbewerb vor Ort angeregt und Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen an der Norderstedter Gemeinschaftsschule Friedrichsgabe und ihre Kunstlehrerin Rita Fischer für die Teilnahme am Wettbewerb gewinnen können.

An dem Lions Friedensplakatwettbewerb beteiligen sich jedes Jahr mehr als 300.000 Kinder aus aller Welt. In diesem Jahr zählen auch 19 junge Norderstedter „Künstler“ zu den Teilnehmern. Die Elf- bis Zwölfjährigen hatten in den vergangenen Wochen ihr Bestes gegeben, um ihre Idee zum Thema „Frieden, Liebe und Völkerverständigung“ auf einem Plakat umzusetzen. Eine örtliche Jury wählte vier Siegerplakate aus. Am 6. November 2014 wurden die ersten vier Gewinner der Gemeinschaftsschule Friedrichsgabe in der Norderstedter Buchhandlung am Rathaus prämiert.

Lea-Maria (11) hat den ersten Preis für das schönste Friedensplakat gewonnen. Ein Mädchen, und zwei Jungen haben drei zweite Preise gewonnen. Nun soll das Siegerplakat weitergereicht werden auf die Distrikt-Ebene der deutschen Lions Clubs und mit Chance sogar in die finale Ausscheidung von Lions International nach New York gelangen, beschreibt Lions-Clubmitglied Ingrid Kirschte den weiteren Verlauf des Wettbewerbs. Dort werde aus 28 Plakaten das internationale Siegerplakat gewählt und bei den Vereinigten Nationen präsentiert.

Angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen weltweit, Nationalitäts- und ethischer Konflikte oder mörderischer Kampfhandlungen etwa um die Ausbeutung von Bodenschätzen sei es wichtig, Zeichen zu setzen, sowohl materiell, indem konkrete Hilfe geleistet werde, als auch durch Aktionen wie diesen Wettbewerb, sagte Wolfgang Dellke vom Lions Club Norderstedt NEO im Rahmen der Siegerehrung. „Direkt oder indirekt sind wir auch hier in Norderstedt konfrontiert mit den Folgen von Unfrieden und Krieg, zum Beispiel durch Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen, oder Menschen aus anderen Kulturkreisen, die hier leben und arbeiten. Umso wichtiger ist es daher, ‚Frieden, Liebe und Völkerverständigung‘ vor Ort, in unserem persönlichen Umfeld zu praktizieren, sich nicht abzuwenden, wenn andere wegen ihrer Herkunft abgelehnt oder ausgegrenzt werden, sondern ihnen im Gegenteil offen gegenüberzutreten und notwendige Hilfeleistung nicht einfach dem Staat oder karikativen Organisationen zu überlassen“, so Dellke weiter.

Das Norderstedter Siegerplakat und die Plakate der drei zweiten Gewinner sind bis zum 22. November 2014 im Schaufenster der Buchhandlung am Rathaus in Norderstedt, Rathausallee 42, ausgehängt, alle anderen Plakate liegen dort in einer Mappe zum Anschauen bereit.

(Redaktion)


 


 

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