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Führungsarbeit

Managen ist Handwerk. Und Handwerk kann man lernen.

Methoden und Werkzeuge, die für gute Führungsarbeit relevant sind, erklärt Roman Stögers Buch „Toolbox für Manager“, das in der 2. Auflage mit neuen Tools und ausführlichem Glossar erschienen ist.

Die „Toolbox für Manager“ liefert Handlungsanweisungen für alle wesentlichen Aufgaben und Fragen in Bezug auf das Führen von Organisationen. Dabei geht es nicht um unterschiedliche Managementmoden sondern um „Techniken“ die man mehr oder minder einfach anwenden kann und muss. Gleich auf der ersten Seite geht es zum Beispiel um „Leitbilder“. Unzählige Bücher sind zu diesem Themenbereich schon geschrieben worden: über Visionen, Missionen, Mission-Statements oder allein über den Unterschied zwischen Mission und Vision. Für Stöger spielen solche Sperenzchen keine Rolle. Ihm geht es allein um die Funktion eines „Leitbilds“. Und die besteht darin, allen im Unternehmen klarzumachen, „warum der Kunde bereit ist, eine Rechnung zu bezahlen“.

Management made in St. Gallen

Das Buch ist konsequent gegliedert in die Bereiche Strategie, Innovation, Organisation, Produktivität, Projekte und Change. Immer mit Checklisten Vorlagen und eindeutigen Handlungsanweisungen. Von der Prozesskette bis zum Projektplan liefert der Autor Roman Stöger seinen Lesern „Wissen to go“.

Klarer als viele andere Management-Experten stellt Stöger dabei die Kunden in den Mittelpunkt und entwickelt alle Unternehmensaspekte konsequent aus dieser Perspektive heraus. Von der Stellenbeschreibung bis zum Sitzungsprotokoll. Wer jetzt Parallelen zu Malik erkennt: kein Zufall, Stöger hat bei Malik „gelernt“, ist heute dort „Associate“ (und hat gleichzeitig einen Lehrstuhl für Management inne).

Managen kann auch heißen, die richtigen Fragen zu stellen

Stöger liefert aber nicht nur Checklisten und Handlungsanweisungen. Er stellt auch die richtigen Fragen. „Wie müssen wir uns organisieren, damit das, wofür der Kunde uns bezahlt, im Zentrum unserer Aufmerksamkeit steht und von dort nicht wieder verschwinden kann.“ Diese an Peter Drucker angelehnte Frage dürfte schon reichen, um den einen oder anderen Manager den Schweiß auf die Stirn zu treiben. Auch mancher HR-Aktivismus könnten eingestellt werden, wenn es klare Antworten auf die Frage gäbe: „Wie müssen wir uns organisieren, damit das, wofür wir unsere Mitarbeiter bezahlen, von diesen auch wirklich getan werden kann?“.

Management-Journal-Fazit: Roman Stöger hat fast im wörtlichen Sinne eine „Toolbox für Manager“ geschaffen. Er stellt gute Fragen und liefert wichtige Antworten. Er hilft Managern, ihre Aufgaben klar zu erkennen und gibt ihnen das „Handwerkszeug“, um auch in kritischen und schwierigen Situationen richtig und „wirksam“ zu handeln.

Das Buch: Roman Stöger, „Die Toolbox für Manager“. Strategie, Innovation, Organisation, Produktivität, Projekte, Change.“, 2., überarbeitete Auflage, ISBN 379103602

(Wolfgang Hanfstein / www.Management-Journal.de)


 


 

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