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Messtechnik

Dräger kauft 51 Prozent der Anteile an der bentekk GmbH

Das Lübecker Unternehmen Dräger hat die Mehrheitsanteile an der bentekk GmbH erworben. Das Start-up der Technischen Universität Hamburg (TUHH) hat sich auf innovative Gasmesstechnik für die Industrie spezialisiert.

Die Dräger Safety AG & Co. KGaA erwirbt nach Information der TUHH 51 Prozent der Anteile an der bentekk GmbH. Die Seedinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) geben im Rahmen der Transaktion ihre Anteile ab. Mit dem Zukauf baut Dräger seine Kompetenz im Bereich der mobilen Gasmesstechnik weiter aus. Das im Süden Hamburgs ansässige Start-up Bentekk hat sich auf die Entwicklung innovativer Gasmessgeräte für die Industrie spezialisiert.

Bentekks Produkt, das „X-PID“, ist ein tragbares Gasmessgerät zur schnellen und präzisen Bestimmung von Benzol und anderen krebserregenden organischen Verbindungen in der Umgebungsluft. Das handliche Gasmessgerät ermöglicht den Nachweis sehr geringer Konzentrationen, die bisher nur in einer stationären Laborumgebung messbar waren. Das Gerät kommt vor allem für Freimessungen während Wartungsarbeiten zum Einsatz und zeigt an, wenn Grenzwerte überschritten werden. Hauptanwendungsgebiet ist die Überwachung der maximal zulässigen Konzentration von Benzol am Arbeitsplatz.

„Zukauf sichert Entwicklungsvorsprung“

„Bentekk hat eine Lösung entwickelt, die in dieser Form auf dem Markt bisher konkurrenzlos ist. Mit dem Kauf der Mehrheitsanteile haben wir uns einen entscheidenden Entwicklungsvorsprung gegenüber unseren Wettbewerbern gesichert. Das Produkt ergänzt perfekt unser Portfolio für unsere Kunden in der Industrie“, sagt Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.

Johannes Weber, Geschäftsführer der bentekk GmbH ergänzt: „Die Nähe von Dräger zu den Kunden und das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk sind für uns von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und die gemeinsame Zukunft.“

Beide Unternehmen wollen in den kommenden Monaten an der Weiterentwicklung des Produktes arbeiten. Eines der Hauptziele ist es laut Mitteilung, den Einsatz des Gerätes auch in explosionsgefährdeten Atmosphären zu ermöglichen, eine wichtige Voraussetzung für den Zugang zu weiteren Anwendungsmärkten.

Dräger ist ein international führendes Unternehmen der Medizin- und Sicherheitstechnik. 2016 erzielte Dräger einen Umsatz von über 2,5 Milliarden Euro. Das Lübecker Unternehmen ist weltweit vertreten und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter.

(Redaktion)


 


 

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