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Burgergrill-Kette Peter Pane unterstützt europäische Masthuhn-Initiative

Das Gastronomieunternehmen Peter Pane hat sich verpflichtet, spätestens ab 2026 nur noch Hähnchenfleisch zu verwenden, das nach den Tierschutzkriterien der europäischen Masthuhn-Initiative produziert wurde.

Als erste deutsche Burgergrill-Kette unterstützt Peter Pane laut eigener Mitteilung die Europäische Masthuhn-Initiative, die die „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“ ins Leben gerufen hat. Danach habe sich das Restaurantunternehmen freiwillig verpflichtet, spätestens ab 2026 für alle angebotenen Speisen nur noch Hühnerfleisch zu verwenden, das den Kriterien der Initiative entsprechend produziert wurde.

Kampagne der „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“

Die Albert-Schweitzer-Stiftung hat die Initiative gemeinsam mit knapp 30 weiteren Tierschutzorganisationen in Europa ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Haltung der Masthühner zu verbessern. Trotz einer wachsenden Bedeutung der vegetarischen und veganen Ernährungsformen sowie der Absicht vieler Menschen, weniger Fleisch zu essen, sei diese Zahl relativ konstant, schreibt die Albert-Schweizer-Stiftung auf ihrer Webseite. So würden in Deutschland jedes Jahr rund 600 Millionen Hühner gemästet und geschlachtet.

Die Kriterien der Masthuhn-Initiative liegen nach Angaben der Albert-Schweizer-Stiftung „deutlich über dem tierschutzrechtlich vorgeschriebenen Niveau und auch deutlich über den Standards der ,Initiative Tierwohl' (ITW), aus der einiges Fleisch stammt, das in Supermärkten und Discountern verkauft wird“.

Tierschutz-Kriterien gelten auch für die Lieferanten

Über die Selbstverpflichtung hinaus fordert Peter Pane auch von Lieferanten, die Auflagen zu 100 Prozent in der gesamten Lieferkette einzuhalten und bei allen verwendeten Hühnerfleischprodukten von Frischware bis zu verarbeiteten Produkten streng darauf zu achten.

In der Förderung der europäischen Masthuhn-Initiative sieht das Unternehmen eine Erweiterung der eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen. Mit Maßnahmen wie dem Verzicht auf Plastik in einigen Bereichen und der Regionalität der Zutaten wolle Peter Pane Maßstäbe in der Gastronomie setzen. So stamme etwa das Rindfleisch bereits ausschließlich aus Deutschland. Bernsteinkäse komme aus Schleswig-Holstein. „Beides bedeutet kurze Lieferwege und eine sehr gute Ökobilanz", heißt es in der Mitteilung.

(Redaktion)


 


 

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