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Klarheit über Umsatzsteuerhöhe bei Abgabe von Speisen und Getränken

Ob ein Imbiss-Betrieb für seine Leistungen den vollen oder den ermäßigten Umsatzsteuersatz verlangen muss, beschäftigte in den vergangenen Jahren immer wieder die Gerichte. Damit soll jetzt Schluss sein.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat dazu ein Schreiben herausgegeben, in dem die Anwendung der Urteile geregelt und der Umsatzsteuer -Anwendungserlass geändert wird.

Nach der neuen Regelung ist bei der Abgabe von Speisen und Getränken der volle Umsatzsteuersatz von 19 Prozent fällig, wenn zum Beispiel folgende Dienstleistungen mit der Abgabe von Speisen und Getränken verbunden sind:

  • die Bereitstellung einer die Bewirtung fördernden Infrastruktur , wie zum Beispiel Tische und Stühle
  • das Servieren der Speisen und Getränke
  • die Bereitstellung von Bedienungs-, Koch- oder Reinigungspersonal
  • die individuelle Beratung bei der Auswahl der Speisen und Getränke.

Diese etwas theoretisch klingenden Abgrenzungskriterien hat das Finanzministerium in 16 Beispielfällen näher erläutert. So kann zum Beispiel ein Imbiss-Stand den ermäßigten Umsatzsteuersatz berechnen, wenn er Würstchen und Pommes frites in Pappgeschirr anbietet.

Welchem Umsatzsteuersatz Catering-Unternehmern, Metzgereien, Mahlzeitendiensten und Verkaufsstellen in Einkaufszentren unterliegen, hat das BMF in weiteren Beispielfällen konkretisiert. Diese Informationen finden Sie auf den Internet-Seiten des Bundesfinanzministeriums.

Quelle: KfW-Starthothek

(Redaktion)


 


 

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