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Postbank schafft kostenfreie Girokonten weitgehend ab

Die Postbank verändert zum 1. November 2016 ihr Girokonto-Angebot für Privatkunden und führt ein neues Preismodell ein. Das kostenlose Girokonto gibt es künftig nur noch ab 3.000 Euro monatlichem Geldeingang.

Mit dem neuen Preismodell sollen, je nach Nutzungsverhalten der Kunden, Konten zur Verfügung stehen, die sich über Preis und Leistung unterscheiden. Das hat die Postbank bekanntgegeben. Einem Großteil der Kunden, die bisher das Girokonto kostenfrei nutzen konnten, dürfte das neue Angebot spürbare monatliche Kosten bescheren. Für diejenigen, die derzeit ein Girokonto mit einem Geldeingang unter 1.000 Euro nutzen, wird es dagegen günstiger.

Bevorzugt Online-Kontoführung

Kern der neuen Konto-Angebote soll das „Postbank Giro plus Konto“ bleiben, das künftig 3,90 Euro pro Monat kosten wird. Aktuell kostet dieses Produkt 5,90 Euro bei einem Geldeingang unter monatlich 1.000 Euro. Oberhalb dieser Grenze ist das Konto derzeit kostenlos. Neu sei das Konto „Giro direkt“ für Kunden, die ihre Bankgeschäfte bevorzugt online, per Selbstbedienungsterminal in der Filiale oder per computergestütztem Telefonbanking tätigen. Die Postbank bietet dieses Konto künftig für 1,90 Euro pro Monat an. Die Komfort-Variante „Giro extra plus“ werde wie bisher 9,90 Euro monatlich kosten und beinhalte verschiedene Inklusivleistungen. Ab einem Geldeingang von 3.000 Euro pro Monat sei dieses Konto kostenlos. Das Konto „Giro start direkt“ richtet sich an junge Kunden und soll bis zum Alter von 22 Jahren kostenlos bleiben.

Sämtliche Girokunden profitierten weiterhin vom „preisgekrönten Online-Banking, einer flächendeckenden Bargeldversorgung an mehr als 9.000 Automaten, 5.500 Standorten und deutschlandweit von einem engmaschigen Netz von Filialen, die auch samstags geöffnet haben, sowie vom 24-Stunden-Telefonbanking“.

Das Marktumfeld mit insbesondere dem Niedrigzinsniveau mache es immer schwerer, mit dem Girokonto Geld zu verdienen. Mit der Neuordnung ihrer Kontowelt wolle die Postbank „eine faire Balance zwischen den Interessen ihrer Kunden einerseits und denen ihrer Aktionäre andererseits“ schaffen, so Susanne Klöß, Vorstand Produkte bei der Postbank.

Rund 5,3 Millionen Postbank-Girokunden werden derzeit per Brief über das neue Konto-Angebot und die Preismodelle informiert. Die Kunden sollen dann die Wahl haben, ihr bisheriges Konto beizubehalten oder zu einem anderen zu wechseln.

(Redaktion)


 


 

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