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Geschäftskontakte

Visitenkartentausch ohne Fettnäpfchen

Die Weitergabe von Kontaktdaten ist wichtiges Thema, das nahezu alle Geschäftsleute betrifft. Tauschgeschäfte dieser Art haben dabei ihre eigenen Regeln. Lesen Sie hier, was zu beachten ist.

Tauschgeschäfte im Format 85 x 50 Millimeter

Es gibt Rituale, die sind auch im 21. Jahrhundert noch angesagt. Das Überreichen von Visitenkarten im Geschäftsleben ist so eine Tradition. Neben dem Austausch von Kontaktdaten geht es aber auch um die Geste des Gebens und Nehmens, um Wertschätzung und nicht zuletzt um eine angenehme Selbstdarstellung. So entsteht schon zu Beginn einer Begegnung eine positive Stimmung.

Beim Umgang mit den kleinen Kärtchen gibt es aber doch so manchen Stolperstein. Mit diesem Verhalten können Sie dagegen Pluspunkte sammeln:

  • Bei geschäftlichen Begegnungen überreichen Sie Ihre Karte grundsätzlich gleich bei der Vorstellung – ohne große Gesten und Kommentare.
  • Beachten Sie die Rangfolgen – als rangniedrigere Person überreichen Sie Ihre Karte zuerst.
  • Auf Messen, Kongressen oder ähnlichen Veranstaltungen ist der Austausch auch am Ende der Begegnung möglich.
  • Die Schrift sollte zum Empfänger zeigen und selbstverständlich überreichen Sie eine makellose Karte – ohne Eselsecken oder Flecken.
  • Nehmen Sie sie wie ein Geschenk entgegen und lesen Sie sie sofort.
  • Übernehmen Sie einen etwaigen Titel in die Anrede.
  • Haben Sie einen ausreichenden Vorrat dabei. Am besten gut verstaut in einem schönen Visitenkarten-Etui.
  • Sind Sie an einem weiteren Kontakt mit einem Gesprächspartner interessiert, bieten Sie den Visitenkartentausch ruhig offensiv an.
  • Seien Sie im privaten Bereich zurückhaltend mit Ihren Geschäftskarten.
  • Verwenden Sie im Kontakt mit ausländischen Geschäftspartnern zweisprachige Visitenkarten.
  • Im asiatischen Raum werden Visitenkarten mit beiden Händen und einer leichten Verbeugung überreicht.
  • Wer eine Karte erhält gibt auch eine zurück.
  • Handschriftliche Änderungen, weil beispielsweise die Mobilnummer nicht mehr stimmt, sind unprofessionell.

Es ist übrigens durchaus legitim, sich nach einem Gespräch Notizen auf der Rückseite der Visitenkarte zu machen. Das erleichtert bei einem weiteren Kontakt die Kommunikation. Nutzen Sie den Informationsgehalt der Karte.

Zum Schluss noch einmal das Wichtigste:

Eine Visitenkarte ist ein wichtiger Bestandteil der beruflichen Identität. Die Nichtbeachtung der Karte entspricht einer Nichtbeachtung der Person.

Ich wünsche Ihnen nun viel Erfolg dabei, Ihre Visitenkarten gekonnt unters Volk zu bringen, dort gehören Sie nämlich hin. Lieber eine Karte mehr verteilen, als zu sparsam zu sein. Nutzen Sie dieses kleine Stückchen Papier, um Ihr Netzwerk zu erweitern und Kontakte zu knüpfen.

(Marlis Smits)


 


 

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