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"Geschichte von Jenseits des Eisernen Vorhangs"

Die polnische Geschichte nach 1945 und die Rolle der Gewerkschaft Solidarność – eine Streikbewegung, die zur politischen Wende 1989 in Europa führte. Am 27. Februar (Freitag) um 16.00 Uhr wird Herr Professor Wladyslaw Bartoszewski, Staatssekretär, Beauftragter des Ministerpräsidenten der Republik Polen für Internationalen Dialog die Ausstellung „Geschichte von Jenseits des Eisernen Vorhangs“ eröffnen.

Die Ausstellung, die vom 27. Februar bis zum 4. März 2009 in Hamburg am Gänsemarkt zu sehen sein wird, entstand im Europäischen Solidaritätszentrum auf dem historischen Gelände der Lenin-Werft in Gdańsk /Danzig und präsentiert auf 24 Tafeln den polnischen Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie erinnert an die gemeinsame Geschichte Polens, Deutschland, Ungarn und der Tschechoslowakei mit besonderem Fokus auf der Zeit zwischen 1970 und 1989, der Zeit der Protestbewegungen gegen die sowjetische Politik der Dominanz. Sie erinnert auch an die sozialen Unruhen 1953 in Berlin, an den Einsatz sowjetischer Panzer gegen die Protestierenden 1965 in Budapest und an den blutigen Aufstand in Prag, der von den Truppen des Warschauer Pakts niedergeschlagen wurde. Sie zeigt Menschen und ihr Leben jenseits des Eisernen Vorhangs, die graue Wirklichkeit der leeren Lebensmittelgeschäfte, polnische Proteste gegen den Vietnamkrieg und Repressionen gegen die Personen, die sich der Volksregierung widersetzten. 

Solidarność, die erste freie Gewerkschaft in den Ländern des sowjetischen Blocks, entstand aus der Streikwelle im Sommer 1980, wurde von Arbeitern wie Intellektuellen getragen und vom polnischen Klerus und dem Papst Johannes Paul II. bis zu ihrem Sieg unterstützt. Das Aufkommen dieser Arbeiterbewegung und Gorbatschows Perestroika brachten die Wende nicht nur in Polen, sondern lösten den sogenannten Domino-Effekt aus, der zu grundlegenden Veränderungen in allen Ländern des auseinanderfallenden Sowjetblocks führte. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989, nach über 28 Jahren, konnte die Mauer in Berlin fallen und den Weg zu einem gemeinsamen Europa öffnen.

„Geschichte von Jenseits des Eisernen Vorhangs“ ist eine Veranstaltung des Generalkonsulats der Republik Polen in Hamburg, gefördert von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum Solidarność in Gdańsk/Danzig und der Agentur arts and credits in Hamburg.

GESCHICHTE VON JENSEITS DES EISERNEN VORHANGS

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Pawel Adamowicz – Präsident der Stadt Gdańsk/Danzig

27. Februar bis zum 4. März 2009
Gänsemarkt, 20354 Hamburg

Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg

(Redaktion)


 


 

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