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Gewerblicher Bürobedarf

Otto Group trennt sich vom Bürobedarf-Tochterunternehmen

Mit sofortiger Wirkung hat der Otto-Konzern alle Gesellschaftsanteile des Tochterunternehmens Otto Office an das in Offenburg ansässige Unternehmen Printus verkauft. Der Konzern wolle sich stärker auf sein Kerngeschäft im Privatkundenbereich konzentrieren, heißt es zur Begründung.

Wie aus der Pressemitteilung der Otto Group vom 17. Juli 2015 hervorgeht, hat das Kartellamt die Übernahme bereits genehmigt. Gegenstand beider Unternehmen ist der Versandhandel mit Bürobedarf, Kommunikationstechnik und Büromöbel per Internet und Katalog. Das 1994 gegründete Unternehmen Otto Office beschäftigt rund 300 Mitarbeiter in Deutschland und Belgien und ist nach eigenen Angaben die Nummer zwei unter den B2B-Versanhändlern für Büromaterial in Deutschland. „Printus wird Otto Office erfolgreich weiterentwickeln und dem Unternehmen sowie den Mitarbeitern damit eine gute Perspektive bieten“, betonte Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group. Der Handels- und Dienstleistungskonzern mit seinen 123 Unternehmen hatte frühzeitig angekündigt, sich von seinen B2B-Aktivitäten Bruneau und Otto Office zu trennen, um sich im Multichannel-Retail auf sein Kerngeschäft mit dem Endkunden zu konzentrieren.

„Otto Office passt hervorragend zu unserer Mehrmarkenstrategie und wird seine starke Marktposition unter gleichem Namen und weiterhin von seinen Standorten in Hamburg, Lübeck, Karlsruhe und Bad Salzuflen aus festigen“, sagte Hans R. Schmid, Alleingesellschafter der Printus Fachvertrieb für Bürobedarf GmbH, Offenburg. Printus ist seit mehr als 35 Jahren am Markt und gilt als Marktführer im deutschen und österreichischen Versand- und Onlinehandel für gewerblichen Bürobedarf jeglicher Art. Die mehr als 1.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro.

Das Offenburger Unternehmen steigt nun in die Top drei von Europas größten B2B-Händlern für Büroprodukte im Internet- und Katalogbereich auf, mit mehr als 1.300 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von über 700 Millionen Euro.

(Redaktion)


 


 

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