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Neues Google-Update Panda 4.0 – Das müssen Webmaster wissen

Abermals launcht Google ein Update für seinen Algorithmus. Wie üblich geht das vielerorts mit herben Rankingverlusten einher. Mit dem Panda-4.0-Rollout geht der Suchmaschinenriese gegen lückenhaften Content und mangelhafte User-Interaktion vor. Welche Besonderheiten es dabei gibt und was Sie bei einer Abstrafung tun können, erfahren Sie hier.

Das schnellste Update bisher

Der Rollout von Panda 4.0 dauerte lediglich 10 Tage. Wie Matt Cutts Glenn Gabe von SearchEngineWatch erklärte, ist dies die schnellste Algorithmusänderung bisher. Den Auswirkungen tat dies keinen Abbruch. Ein großer Teil aller Webseiten verlor von einem Tag auf den anderen zwischen 60 und 75 Prozent seines organischen Traffics:

Tipp! Um herauszufinden, ob Sie betroffen sind, nutzen Sie Google Analytics. Lassen Sie sich die Auswertung der organischen Suchzugriffe anzeigen und achten Sie auf Abstürze um den 20. Mai herum.

Worauf achtet der neue Panda?

Das neue Update konzentriert sich wie üblich auf die Beseitigung von qualitativ minderwertigen Seiten mit schlechten Inhalten. Sind auch nicht alle Aspekte von Panda 4.0 bekannt, so ist man sich mittlerweile weitgehend einig, dass Seiten mit wenig Content, Duplicate Content und mit geringer User-Interaktion am stärksten betroffen sind.

Nicht genügend Content

Tauchte man bisher für unverhältnismäßig viele Keywords auf den ersten SERPs auf, ohne umfangreiche gute Inhalte zu bieten, dürfte man vom jüngsten Rollout betroffen sein. Handumgedreht scheint es, als würden Webmaster belohnt, die gut gegliederte umfangreiche Artikel auch auf Unterseiten aufteilen. Damit gibt es nicht nur Abstrafungen. Google bewertet guten Content explizit positiv.

Von den Veränderungen sind diesmal auch große Brands betroffen. Während ein Markenbonus wie der von eBay in der Vergangenheit vor großen Abstrafungen schützen konnte, geht Google nun umfassender vor. Auch große Konzerne gehören zu den Verlierern des Updates.

Das ist zu tun:

Webmaster sind angehalten, die Qualität ihres Contents kontinuierlich zu erhöhen. Texte sollten sich nicht lediglich auf 250 Wörter beschränken. Nach wie vor wirken Gliederungen, Tabellen, Videos und Grafiken als positive Signale auf Google. Auch sollte man sich überlegen, ob man nicht viele indexierte Seiten mit dünnem Inhalt komplett löschen kann. So lassen sich irrelevante und doppelte Inhalte reduzieren und der organische Traffic steigern.

Duplicate Content

Doppelte Inhalte sind auch beim neuesten Panda-Rollout wieder ein großes Thema. Es geht dabei nicht nur um bewusst kopierte und gescrapete Texte. Auch haben viele Webmaster unter dem Update gelitten, die zu sehr auf Text-Spinning gesetzt haben. Auch bei serienmäßigen Herstellerbeschreibungen auf Produktseiten zeigt sich der Panda erbarmungslos.

Sollte man keine Zeit haben, viele individuelle Produktbeschreibungen zu verfassen, sollte man immerhin das Canonical Tag nutzen, um Duplicate-Content zu kennzeichnen. Auch sollten betroffene Seiten wo möglich auf noindex gesetzt werden.

Wenig User-Interaktion

Glaubt man führenden SEOs, gewinnt das User Engagement für eine gute Seite immer mehr an Bedeutung. Google kann dies mit Tools wie Analytics problemlos messen. Glenn Gabe von SearchEngineWatch empfiehlt deshalb allen Webmastern, auf die Adjusted Bounce Rate bei Google Analytics zu achten. Daran erkennt man sofort, ob ein User die Seite kurz nach dem Betreten wieder verlässt.

(Marco Heinrich)


 


 

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Content
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