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Groß- und Außenhandel

Norddeutscher Groß- und Außenhandel bleibt auf Wachstumskurs

Der norddeutsche Groß- und Außenhandel verzeichnet weiterhin steigende Umsätze. Das reale Umsatzwachstum im zweiten Quartal 2017 liegt vor allem wegen des regen Importhandels bei 1,2 Prozent. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage des AGA Unternehmensverbandes.

Der norddeutsche Groß- und Außenhandel befinde sich laut AGA Mitteilung „weiterhin in einer sehr guten Verfassung“: Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2017 erneut, diesmal um nominal 3 Prozent (real: 1,2 Prozent). Der AGA-Indikator sank zwar von 135,9 auf 130 Punkte, bleibt aber auf einem sehr hohen Niveau. Die Aussichten bis zum Ende des Jahres sind ebenfalls optimistisch: Bis zum 31. Dezember 2017 erwarten 43 Prozent der Unternehmen steigende Umsätze und 24 Prozent der Betriebe höhere Gewinne.

Weiterhin Investitionen auf hohem Niveau

„Besonders der Importhandel profitiert von der guten Lage und erreicht mit einem Indikatorwert von 144 Punkten einen neuen Höchststand. Dagegen wächst der Exporthandel in nur geringem Maße, was angesichts der vielen internationalen Herausforderungen erklärbar ist. Ein positives Signal ist, dass die Händler in Norddeutschland weiter auf hohem Niveau investieren“, sagt Dr. Hans Fabian Kruse, Präsident des AGA Unternehmensverbandes.

So liege laut Umfrage die Investitionsquote bei 3,2 Prozent des Umsatzes (Vorjahr: 3,5 Prozent). Besonders intensiv werde mit 3,7 Prozent des Umsatzes im Bereich Importhandel investiert, am wenigsten im Großhandel, wo es 3,1 Prozent des Umsatzes seien. Die meisten Betriebe steckten Geld in EDV & Telekommunikation – 72 Prozent gaben dies an.

Hamburg nominal vorn

Auch im zweiten Quartal 2017 konnten alle norddeutschen Bundesländer Umsatzzuwächse verzeichnen. Das höchste nominale Umsatzplus erreichte dabei Hamburg mit 3,4 Prozent (real: 1,5 Prozent), gefolgt von Bremen mit 2,9 Prozent (real: 2 Prozent). In Schleswig-Holstein kamen die Groß- und Außenhändler auf ein Umsatzplus von nominal 2 Prozent (real: 1,1 Prozent) und in Niedersachsen auf 1,7 Prozent (real: 0,5 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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