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Hafen Hamburg

Containerschiff „Guayaquil Express“ getauft

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hat eines der fünf neuen Containerschiffe der 10.500-Standardcontainer-Klasse in Hamburg taufen lassen. Die hochmoderne „Guayaquil Express“ soll zwei ältere Schiffe ersetzen.

Mit der „Guayaquil Express“ taufte Hapag-Lloyd am 16. Juni 2017 auf dem HHLA-Containerterminal Altenwerder (CTA) den vierten von fünf Neubauten seiner 10.500-Standardcontainer-Klasse. Das Schiff wurde 2015 geordert, in Südkorea gebaut und fährt im Europa-Südamerika-Verkehr. Mit 333 Metern Länge und 48 Metern Breite ist das Schiff für die neuen Schleusen des Panamakanals ausgelegt. Damit unterstreiche Hapag-Lloyd nach eigenen Angaben „seine führende Rolle im Lateinamerika-Verkehr“. Nach dem Zusammenschluss mit den Containeraktivitäten der chilenischen Compañía Sudamericana de Vapores (CSAV) 2014 gehöre das Unternehmen zu den Marktführern in diesem Fahrtgebiet.

Unter deutscher Flagge

Das neue Containerschiff erfülle höchste Standards beim Umweltschutz und erreiche dank innovativer Technologien an Bord besonders niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte, teilt Hapag-Lloyd mit. Wie die „Guayaquil Express“ seien alle Schiffe der Serie als Zeichen der engen Verbundenheit nach Häfen in Südamerika benannt. Alle fünf Neubauten fahren unter deutscher Flagge und sind nach internationalen Standards zur Einhaltung von Vorschriften zur Sicherheit, Zuverlässigkeit und Umweltschutzbestimmungen zertifiziert (Klassifizierungsgesellschaft DNVGL). Ihr Heimathafen ist Hamburg.

Hohe Kühlcontainerkapazität

Die Schiffsklasse der „Guayaquil Express“ verfügt über 2.100 Stellplätze für Kühlcontainer. Sie seien damit besonders für den Transport leicht verderblicher Güter wie Obst, Fleisch oder Pharmaerzeugnisse geeignet. Solche Güter werden in großer Zahl aus Lateinamerika exportiert. Die „Guayaquil Express“ läuft die Häfen Hamburg, Antwerpen/Belgien, Le Havre/Frankreich, Caucedo/Dominikanische Republik, Cartagena/Kolumbien, Manzanillo/Panama, Buenaventura/Kolumbien, Callao/Peru, Puerto Angamos/Chile und Valparaíso/Chile an.

An der Taufzeremonie nahmen mehr als 300 Gäste teil, darunter Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG, Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA, Peer Witten, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HHLA. Taufpatin war Christine Kühne, Ehefrau von Klaus-Michael Kühne und Honorary Chairman der Kühne + Nagel International AG.

„Diese Taufe ist ein Symbol für die enge Verbindung zu unserem Heimathafen, der gleichzeitig der Heimathafen der ‚Guayaquil Express‘ ist“, sagt Michael Behrendt, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hapag-Lloyd AG. Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG, ergänzt: „Für uns ist die ‚Guayaquil Express‘ ein ‚smart ship‘, mit dem wir exemplarisch zeigen, wie wir uns in ökonomisch herausfordernden Zeiten in unserer Industrie effizient aufstellen.“

(Redaktion)


 


 

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