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Hafen-Management

HPA stellt Nachhaltigkeitsbericht 2015/16 vor

Unter dem Titel „Global denken – Regional handeln“ informiert die Hamburg Port Authority (HPA) in ihrem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht über Schwerpunktthemen und Aktivitäten hinsichtlich der nachhaltigen Entwicklung in den Jahren 2015 und 2016.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016 umfasst laut Mitteilung der HPA alle Einheiten der Organisationsstruktur. Er beziehe sich in räumlicher Hinsicht auf das Hafengebiet sowie auf Aspekte, deren Auswirkungen außerhalb der Organisation relevant seien. Gegenüber dem Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014 stünde die Ausrichtung auf den gesamten Hafen stärker im Mittelpunkt, inklusive Fallbeispiele von Unternehmensverbänden sowie die Fragestellung nach der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Auch die Widerstandsfähigkeit der Hafeninfrastruktur unter Berücksichtigung von Klimawandelfolgen findet demzufolge im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht stärkere Beachtung als 2013/14.

Für 2020 erstmals konkrete Zielvereinbarungen

Darüber hinaus wird laut Information erstmalig über die chainPORT-Initiative berichtet, die 2016 gegründet wurde und über das Konzept der bilateralen Hafenpartnerschaften hinausgeht. Weiterer Aspekt ist mit smartPORT, auch eine Philosophie, die für effizienten Hafenbetrieb durch Digitalisierung steht. Neu sei außerdem, dass für das Jahr 2020 konkrete Ziele formuliert wurden.

Weitere Themen sind die 2016 weltweit vereinbarten UN-Ziele – Sustainable Developement Goals (SDGs) – für nachhaltige Entwicklung, die dazu dienen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Verantwortung und die Regenerationsfähigkeit der Erde zu erhalten. Laut eigenen Angaben richtet die HPA ihr Wertesystem an den SDGs, den Leitlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der Global Reporting Initiative (GRI) aus.

„Nachhaltiges Handeln ist heute wichtiger denn je“, sagt Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA. Grundlage dafür sei ein gemeinsames Verständnis darüber, was Nachhaltigkeit allgemein und bezogen auf das HPA-Geschäft bedeute. „Dieses Verständnis führt dazu, dass nachhaltiges Handeln nicht als unangenehme Pflicht, sondern als lohnende Zukunftsaufgabe verstanden wird.“

Der Nachhaltigkeitsbericht der HPA erscheint alle zwei Jahre auf Deutsch und Englisch.

(Redaktion)


 


 

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