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Semesterbeginn 2013

HafenCity Universität Hamburg: Der Bau beginnt

Endlich beginnt der Neubau der HafenCity Universität Hamburg. Am 13. Oktober 2010 wurde der Grundstein für den Neubau der HafenCity Universität Hamburg (HCU) gelegt. Somit kann der Vorlesungsbetrieb zum Wintersemester 2013 aufgenommen werden.

In Anwesenheit von mehr als 400 Gästen hat Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach zusammen mit dem Präsidenten der HafenCity Universität Hamburg, kurz HCU Hamburg, Dr.-Ing. Walter Pelka, per Knopfdruck den ersten von insgesamt 612 Bohrpfählen gesetzt, die später das gesamte Bauwerk tragen werden.

Der rund 66 Millionen Euro teure Neubau am Magdeburger Hafen, der nach seiner Fertigstellung durch architektonische Qualität, eine konzeptionelle Funktionalität und seine Nachhaltig überzeugen soll, sichert der HCU den dringend benötigten Raum, damit die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden können. Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Derzeit ist sie noch auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt.

Stimmen zum Baubeginn

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Ich freue mich sehr, dass es jetzt endlich losgeht. Die hohe Zahl der externen Gäste bestätigt, dass es eine breite Akzeptanz und Unterstützung für die HCU in dieser Stadt gibt. Ich war und bin mir nach wie vor absolut sicher, dass es die richtige Entscheidung war, das Konzept dieser einmaligen Universität umzusetzen und ihr ein eigenes Zuhause zu geben. Der Neubau der HCU wird den Anforderungen an eine innovative, interdisziplinäre und nach innen wie außen auf Kommunikation gerichtete Universität entsprechen, die sich ausschließlich den Fragen der gebauten Umwelt widmet. Die HCU spiegelt in Lehre und Forschung das Geschehen in der HafenCity wider und nutzt dieses Umfeld als Labor und kreative Wirkungsstätte. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, ihre Studieninhalte gewissermaßen am eigenen Gebäude zu erforschen und weiter zu entwickeln. Ich wünsche der HCU – den Lehrenden wie Lernenden – eine kurzweilige Wartezeit bis zur Einweihung und viel Vorfreude auf ihre neue Uni.“

Der Neubau der HafenCity Universität Hamburg

Der Neubau der HCU kostet rund 66 Millionen Euro. Die Mittel zur Finanzierung sind von der Bürgerschaft bereitgestellt worden. Ziel ist es, den Neubau bis Ende 2012 nahezu komplett fertig zu stellen und in 2013 Ausbau und Inbetriebnahme zu realisieren. Während der Semesterferien im Sommer 2013 sollen alle Studiengänge dann in das neue Universitätsgebäude umziehen, so dass der Vorlesungsbetrieb zum Wintersemester 2013 aufgenommen werden kann.

Das vorbildliche ökologische Gesamtkonzept des Baus, welches bereits mit dem Hafencity Umweltzeichen in Gold für „Nachhaltigkeit am Bau“ ausgezeichnet wurde, wird nach einem Entwurf des Dresdener Architektenbüros Code Unique Architekten realisiert. Im Sinne des Hamburger Klimaschutzprogramms wird der Neubau die Anforderungen an eine nachhaltige Architektur weit über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus erfüllen und setzt Standards hinsichtlich Energieeinsparungen und Arbeits- und Komfortbedingungen.

Studieren mit Blick auf das Wasser

Café und Mensa/Restaurant liegen zum Wasser hin, studentische Arbeits- und Seminarräume sind überwiegend in den schönsten Lagen am Wasser untergebracht. Die Räumlichkeiten für Studierende und die Büros für die Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Geschossebenen lassen sich variabel und flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Personenzahlen anpassen. Sie sind beweglich genug, um auf Veränderungen bedarfsgerecht reagieren zu können und neue flexible Flächenangebote zu generieren. Das entwickelte Raumkonzept, die offene, transparente und fließende Gestaltung, spiegelt das inhaltliche Konzept der HCU: Fächerübergreifendes Lernen und Forschen. 3

Die HafenCity Universität hat den Anspruch, als Forum für lebendige Diskussionen Teil des urbanen Lebens in Hamburg zu sein. Die Verbindung zwischen Öffentlichem Raum und Hochschule schafft das großzügige Foyer zwischen den beiden Flügeln des Gebäudes, das sich sowohl zu dem zentralen Platz im Westen als auch zum Lohsepark auf der Ostseite öffnet. Dies wird dazu beitragen, die Öffentlichkeit zu Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen etc. in das Gebäude einzuladen und der Universität selbst eine Kommunikationsplattform rund um die Themen Metropolenentwicklung und Bau zu geben. Die HCU kann sich damit zu einem zentralen Hamburger Standort für Architekturdebatten mit Experten und engagierten Bürgern entwickeln.

(Redaktion)


 


 

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