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Stellungnahme von Frank Horch

Halbjahresergebnisse des Hamburger Hafens

„Die Halbjahresergebnisse des Hamburger Hafens zeigen, wie gravierend sich die internationale Finanzmarktkrise auf den Welthandel ausgewirkt hat. Erfreulich ist, dass der Rückgang des Gesamtumschlags deutlich geringer ausgefallen ist als im Containerbereich. Dies unterstreicht die Bedeutung des Universalhafens.

Hamburg muss sowohl dem konventionellen Stückgutumschlag als auch dem Massengutumschlag weiter hohe Aufmerksamkeit schenken, um nicht allein vom Containerumschlag abhängig zu sein. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass auch beim Container jetzt das Ende der Talfahrt erreicht ist und die Umschlagszahlen künftig wieder ansteigen. Wir müssen uns jedoch auf eine verschärfte Konkurrenzsituation in der Nordrange einstellen.

Nachdem über Jahre die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen vor allem danach beurteilt worden ist, ob noch freie Umschlagskapazitäten vorhanden waren, gerät im Zuge des Ladungsrückgangs nun zunehmend die Kostensituation in den Blick der Hafenkunden. Hier ist von allen Akteuren Weitsicht zum Wohle des Standortes gefragt. Durch jüngste Erhöhungen beispielsweise beim Hafengeld oder bei den Lotsen hat Hamburg falsche Signale in den Markt gegeben. Besonders bedauerlich ist, dass durch die vorerst anhaltenden Tiefgangsbeschränkungen auf der Unterelbe den Reedern weitere Kosten entstehen, die bislang noch nicht an anderer Stelle kompensiert werden.“

Frank Horch, Präses der Handelskammer Hamburg

(Redaktion)


 


 

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Frank Horch
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Handelskammer Hamburg

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