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Hamburg Airport

Mobilitätskonzept 2020 mit umweltfreundlichem Fuhrpark – sechs neue Elektro-Smart-Fahrzeuge im Einsatz

Die Geschäftsführung des Flughafens Hamburg hat ein „Mobilitätskonzept 2020“ beschlossen und sich damit auch für den Betrieb am Boden ehrgeizige Ziele gesetzt. Demnach sollen in sieben Jahren mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge der Hamburg-Airport-Gruppe mit alternativen Energien fahren. Standardfahrzeuge wie Personenwagen, Kleintransporter, Sprinter und Busse sollen sogar zu 100 Prozent mit umweltfreundlichen Antriebsarten ausgerüstet sein.

Jüngster Schritt auf dem Weg zu alternativen Antrieben sei die Inbetriebnahme sechs neuer Elektro-Smart-Fahrzeuge für die „Ramp Agents“, also die Flughafen-Mitarbeiter, die für die Koordination der Dienste während der Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld verantwortlich sind. Die Batteriekapazität reiche jeweils für zwei Dienstschichten, bevor die Wagen wieder an die Steckdosen angeschlossen werden müssen. „Das passt hervorragend in den Betriebsablauf, dient der Umwelt und ist auch wirtschaftlich sinnvoll“, erläutert Christian Noack, Geschäftsführer der Bodenverkehrsdienste. Zugleich seien zehn weitere Mercedes-Sprinter mit Erdgas-Antrieb bestellt worden, die als Mannschafts- und als Schleppfahrzeuge eingesetzt werden sollen.

Neufahrzeuge sollen grundsätzlich mit alternativen Antrieben ausgestattet sein

„Das Mobilitätskonzept sieht vor, dass Neufahrzeuge grundsätzlich mit alternativen Antrieben zu beschaffen sind“, so der zuständige Projektleiter in der Umweltabteilung, Volker Budde. Bei normalen Fahrzeugen sei das ohne weiteres möglich, bei Spezialfahrzeugen werde jeder Einzelfall zunächst geprüft. Wenn der Markt wirtschaftlich und technisch vernünftige Alternativen biete, werde die Entscheidung ebenfalls zugunsten der Nachhaltigkeit ausfallen, sagte Budde weiter. Dabei gehe es um 25 Lastkraftwagen und 171 Spezialfahrzeuge wie zum Beispiel Flugzeug-Schlepper.

Bei den Personenwagen werden laut Presseinformationen schon heute 20 Prozent aller Fahrzeuge mit Strom oder Bio-Erdgas betrieben. Bis 2015 sollen es 50 Prozent sein. Von den Bussen fahren derzeit 32 Prozent – das sind sechs Fahrzeuge – mit Erdgas. Geplant sei hier, dass 2020 insgesamt 15 Busse mit Erdgas und vier weitere mit elektrischem Strom oder – wenn verfügbar – mit Wasserstoff betrieben werden. Die Gepäckschlepper seien heute schon zu 100 Prozent mit Erdgas im Einsatz.

Grundsätzlich werde bei künftigen Ausschreibungen immer zunächst nach alternativen Antrieben gefragt. Dabei gehe es um Gas, Elektro-Fahrzeuge, Hybridantriebe und später auch Wasserstoff- und Brennstoffzellenantriebe.

Nach den Plänen des „Mobilitätskonzept 2020“ sollen auch die Fahrzeuge der Mitarbeiter berücksichtigt werden: Dazu sollen im Mitarbeiter-Parkhaus Elektro-Ladesäulen zur privaten Nutzung aufgestellt werden. Zudem sollen die Passagiere künftig Elektro-Ladesäulen in den Parkhäusern des Flughafens nutzen können.

(Redaktion)


 


 

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