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Stadtteilentwicklung

Hamburg. Deine Perlen.

Der Senat hat heute beschlossen, die bisherigen Einzelprogramme der Stadtteilentwicklung und Stadterneuerung unter einem Dach, dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung, zusammen zu fassen. Dies ermöglicht einen effektiveren Einsatz der Mittel für die Stadtteilentwicklung und Stadterneuerung.

Ziel des Programms ist die Verbesserung der Lebensbedingungen durch eine soziale und materielle Stabilisierung in den zurzeit 44 Fördergebieten, in denen rund 400.000 Einwohner leben. Geschehen soll dies insbesondere durch die Verbesserung der Wohnbedingungen und des Wohnumfeldes, die Förderung der Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen, bessere Beschäftigungschancen und Stärkung der lokalen Wirtschaft sowie dem Ausbau der Mitwirkungsmöglichkeiten und der Eigenaktivität der Bürgerinnen und Bürger. Das Programm umfasst zurzeit 610 Einzelprojekte. Neben der verbesserten Zusammenarbeit soll es für die konkreten Projekte zur Aufwertung der Stadtteile eine gemeinsame Kampagne unter dem Motto „Hamburg. Deine Perlen.“ geben.

Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt: „Die besten Ideen für einen Stadtteil kommen häufig von Menschen, die selbst in dem Quartier leben. Mit viel Engagement und Begeisterung setzen sie sich für Verbesserungen ein. Das wollen wir unterstützen und fördern. Die Verwaltung hat sich dazu zu einer völlig neuen Art der Zusammenarbeit verpflichtet. Als Dienstleister wird sie mit Kirchen, Sportvereinen, Wohnungsunternehmen und anderen Akteuren vor Ort Projekte und Maßnahmen entwickeln, die den Stadtteil und die dort lebenden Menschen voranbringen.“

Das Programm „Integrierte Stadtteilentwicklung“ wurde in einem gemeinsamen Prozess von fünf Fachbehörden (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Behörde für Kultur, Sport und Medien, Behörde für Schule und Berufsbildung, Behörde für Soziales, Familie und Verbraucherschutz, Behörde für Wirtschaft und Arbeit), den Bezirksämtern und der Senatskanzlei entwickelt.

Die Organisation sieht drei Handlungsebenen vor:

  • die politische Steuerung durch die Senatskommission Integrierte Stadtentwicklung
  • die Programmsteuerung durch einen behördenübergreifenden Leitungsausschuss unter Federführung der BSU
  • die Gesamtverantwortung für die Durchführung aller Maßnahmen und Projekte liegt bei den Bezirksämtern

Nach dem heutigen Senatsbeschluss wird umgehend mit der Umsetzung des Programms begonnen. Dafür werden in einem ersten Schritt die bestehenden Fördergebiete anhand einer Evaluation in das neue Programm übergeleitet und die Steuerungsinstrumente eingerichtet.

Für die integrierte Stadtteilentwicklung stehen im Haushalt im laufenden Jahr rund 26 Millionen Euro und im kommenden Jahr knapp 29 Millionen Euro zur Verfügung.

BSU

(Redaktion)


 


 

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