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Einbürgerungskampagne

Hamburg. Mein Hafen. Deutschland. Mein Zuhause

Boxerin Susianna Kentikian, Sternekoch Ali Güngörmüş und Fußballprofi Piotr Trochowski unterstützen Hamburger Einbürgerungskampagne

„Hamburg. Mein Hafen. Deutschland. Mein Zuhause.“ haben Box-Weltmeisterin Susianna Kentikian, Star-Koch Ali Güngörmüş und Fußball-Nationalspieler Piotr Trochowski längst für sich entschieden – und sich einbürgern lassen. Nun werben die drei prominenten Hamburger gemeinsam mit dem Integrationsbeirat und Integrationssenator Dietrich Wersich bei Migrantinnen und Migranten dafür, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

Seit dieser Woche sind die Promis auf den Plakaten zur neuen Hamburger Einbürgerungskampagne überall in der Stadt zu sehen. An ihrer Seite stehen dabei die „Einbürgerungslotsen“, die Kernstück der Kampagne sind und Einbürgerungsinteressierte unterstützen und begleiten sollen.

„Es gibt gute Gründe, sich einbürgern zu lassen“, so Senator Dietrich Wersich. „Die freie Wahl des Wohnsitzes in der gesamten EU zum Beispiel, die Reisefreiheit in fast allen Ländern der Welt oder das vollständige Wahlrecht. Aber eine Einbürgerung bedeutet noch mehr: Sie ist ein Bekenntnis zu unserem Land und seinen Werten. Mit unserer Kampagne wollen wir bei Migrantinnen und Migranten, die schon langjährig bei uns leben, für die deutsche Staatsangehörigkeit werben und sie durch die Einbürgerungslotsen auf dem Weg zum deutschen Pass begleiten. Ich hoffe, dass uns das – auch dank unserer prominenten Unterstützer – gelingt.“

„Ich bin gerne Deutsche, denn der deutsche Pass macht vieles leichter“, sagt Box-Weltmeisterin Susianna Kentikian. „Ich kann wählen und den Weg des Landes mitbestimmen. Als Deutsche habe ich größere Chancen auf einen Arbeitsplatz. Behördengänge, Reisen, Mietverträge – all das und mehr wird leichter. Dazugehören und alle Rechte haben – das bringt auch anderen die deutsche Staatsbürgerschaft. Deshalb unterstütze ich die Kampagne.“

Für Sternekoch Ali Güngörmüş zählte vor allem das Gefühl: „Deutschland ist meine neue Heimat. Für die Einbürgerung habe ich mich entschieden, weil ich hier lebe und mich wohl fühle. In meiner Familie und im Freundeskreis ging es vielen ähnlich – auch sie haben sich dazu entschieden, Deutsche zu werden.“

„Ich bin sicher, dass diese Kampagne dem Thema Einbürgerung ein positives Image verleiht und dass sich durch die verschiedenen Angebote sehr viele Menschen besser informiert und vorbereitet fühlen“, so Fußball-Nationalspieler Piotr Trochowski. „Daher unterstütze ich diese Kampagne sehr gerne und bin davon überzeugt, dass sie erfolgreich sein wird.“

Warum eine Einbürgerungskampagne?

Ziel der Kampagne ist es, das Interesse an einer Einbürgerung zu erhöhen und die Entscheidung, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen, bei gut integrierten Migrantinnen und Migranten, die dauerhaft hier leben, nachhaltig zu steigern.

Den Schritt „Vom Hamburger zum Staatsbürger“ zu gehen, trauen sich manche Menschen aber nicht, weil sie ein langes und bürokratisches Verfahren scheuen. Andere sind unzureichend über das Einbürgerungsverfahren und die mit einer Einbürgerung verbundenen Vorteile informiert. Wieder andere sind bei den ersten Schritten auf Probleme gestoßen und haben das Vorhaben Deutsche zu werden deshalb nicht weiter verfolgt.

Daher stehen im Mittelpunkt der Kampagne verbesserte Informationen sowie eine Hilfestellung im Einbürgerungsverfahren durch ein bislang einzigartiges Projekt: die „Einbürgerungslotsen“.

Was machen die Einbürgerungslotsen?

Die Einbürgerungslotsen sind Ehrenamtliche, die gut in den migrantischen Gemeinschaften vernetzt sind und sich mit dem Verfahren zur Einbürgerung gut auskennen, zum Beispiel, weil sie selbst Migrationshintergrund haben und eingebürgert worden sind. Bislang sind mehr als 30 Lotsinnen und Lotsen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund im Einsatz. Sie informieren aus erster Hand über die Chancen einer Einbürgerung, beraten und begleiten Einbürgerungsbewerber und helfen ihnen bei Schwierigkeiten, zum Beispiel, wenn die Ausbürgerung aus dem Herkunftsland zum Problem wird.

Für ihre Arbeit werden die Einbürgerungslotsen in einem kultur- und herkunftsübergreifenden Projekt der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung (TGH) weitergebildet und begleitet. In den Seminaren werden die Lotsen zum Beispiel im Einbürgerungs- und Aufenthaltsrecht geschult.

Die Sozialbehörde hat das Projekt initiiert und finanziert es für die kommenden zwei Jahre mit insgesamt 132.000 Euro.

(Behörde für Soziales Familie undGesundheit )


 


 

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