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PATEN statt WARTEN: Neue Fassade für das Hamburg Leuchtfeuer Hospiz

Initiiert vom Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten führt die Unternehmensgruppe Otto Gerber die Fassadenerneuerung für Hospiz von Hamburg Leuchtfeuer als gemeinnütziges Lehrlings-Projekt durch.

Ende 2019 hatte das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg als Unterstützer des Hamburg Leuchtfeuers seine Partnerfirmen und Hoflieferanten zu einer Veranstaltung an die Binnenalster eingeladen, um für soziales Engagement und Unterstützung im Rahmen des Bau- und Wohnprojekts Hamburg Leuchtfeuer Festland zu werben. Die Notwendigkeit einer Fassadenerneuerung des Hospizes im lebendigen Stadtteil St. Pauli, das eine liebevolle letzte Umgebung für bis zu 11 Bewohner bietet, gab die Initialzündung für das soziale Engagement der Otto-Gerber-Gruppe sowie für die erste „Lehrlingsbaustelle” des Unternehmens.

Gemeinsame Unterstützer

Als ausführendem Betrieb gelang es der Otto-Gerber-Gruppe, die Unterstützung der Malereinkaufs-Genossenschaft Mega eG sowie der Gerhard Busch Gerüstbau GmbH zu gewinnen. Während die Malerei-Genossenschaft das benötigte Material kostenfrei zur Verfügung stellt, verzichtet der Gerüstbauer auf einen Teil seiner Arbeitskosten. Die verbleibenden Arbeitskosten sowie die Lohnkosten für die Maler übernimmt die Otto-Gerber-Gruppe.

„Für unsere Unternehmensgruppe, zu der neben dem Mutterunternehmen Otto Gerber auch die Firmen Zerck Malereibetrieb GmbH und A. Wilh. Mayer u. Sohn GmbH zählen, bedeuten die unentgeltlich ausgeführten Fassadenarbeiten auch ein willkommenes Lehrlingsprojekt. Unter der Leitung des Zerck-Geschäftsführers Philipp Nonnenmann sowie mit Unterstützung eines erfahrenen Altgesellen bestreiten fünf unserer Malerlehrlinge, die aus allen drei Betrieben stammen, diesen Auftrag in Eigenregie und organisieren eigenverantwortlich unsere erste Lehrlingsbaustelle“, freut sich Nicolai Voß, geschäftsführender Gesellschafter der Otto Gerber GmbH.

Eine große Hilfe für das Hamburger Hospiz

Die Arbeiten umfassen knapp 500 Quadratmeter Anstrich an der straßen- und der hofseitigen Fassade sowie das Lackieren der Fensterrahmen. Philipp Nonnenmann, Geschäftsführer der Zerck Malereibetrieb GmbH, über dieses Projekt: „Für uns bedeutet das Hospizprojekt neben dem Aspekt, etwas Gutes zu tun, auch eine tolle Chance für unsere Auszubildenden. Sie müssen sich selbstständig organisieren und als Team zusammenarbeiten. Da uns die Unterstützung für das Hospiz sehr am Herzen liegt, haben sich die Geschäftsführungen aller drei Betriebe bewusst dafür entschieden, das Projekt trotz der derzeitigen Corona-Krise wie geplant umzusetzen. Mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen und einer optimalen Baustellenausstattung können wir garantieren, dass die Arbeiten ausschließlich fassadenseitig durchgeführt und das Betreten des Hospizes sowie der Kontakt zu Hospiz-Personal und Bewohnern – im Sinne der derzeitigen Kontaktbeschränkungen – vermieden werden kann.”

Mareike Fuchs, Leiterin des Hamburg Leuchtfeuer Hospizes: „Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement sind Teil der Wurzeln der heutigen Hospizarbeit. In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr über das Lehrlingsprojekt von Otto Gerber im Rahmen des Fassadenanstrichs am Hospiz, welches auf wunderbare Weise gemeinsam mit der Firma Gerhard Busch Gerüstbau und der Mega Hamburg Wirklichkeit wird. Für diese tolle Form der Unterstützung sind wir sehr dankbar.“

Damit stehen die beteiligten Unternehmen in einer Reihe mit den vielen Förderinnen und Förderern, die mit ihrer Solidarität helfen, die Arbeit im Hamburg Leuchtfeuer Hospiz auch in dieser besonderen Zeit fortzusetzen: So haben in den vergangenen Wochen viele Sachspenden von Mundschutzen über Desinfektionsmittel bis hin zu Briefen, Bildern und technischen Geräten für die Video-Telefonie das Hospiz erreicht, die den Mitarbeitenden und den Bewohnerinnen und Bewohnern den Alltag erleichtern. Darüber hinaus ist das Hospiz auch – und gerade jetzt – auf finanzielle Unterstützung angewiesen, etwa aufgrund des corona-bedingten Wegfalls zahlreicher Benefiz-Veranstaltungen. Das Team von Hamburg Leuchtfeuer freut sich daher nach wie vor über Menschen, die trotz der derzeitigen Herausforderungen die Möglichkeit haben zu spenden.

Das Spendenkonto von Hamburg Leuchtfeuer:
Commerzbank AG, IBAN: DE38 2008 0000 0900 100 100, BIC: DRES DE FF 200, Verwendungszweck „Hospiz“

Nicolai Voß, Geschäftsführender Gesellschafter der Malereibetrieb Otto Gerber GmbH: „Wir sind überwältigt von der Wertschätzung und Dankbarkeit, die uns von der Geschäftsführung von Hamburg Leuchtfeuer, der Hospizleitung und allen Hospiz-Mitarbeitern entgegengebracht wird. Für unsere Lehrlinge ist das eine erlebbar gewordene Bestätigung und Anerkennung ihrer Arbeit – eine Erfahrung, die unglaublich wichtig ist für junge Menschen, um sich geschätzt und wertvoll zu fühlen.”

Philipp Nonnenmann, Geschäftsführer der Zerck Malereibetrieb GmbH: „Für uns bedeutet das Hospizprojekt neben dem Aspekt, etwas Gutes zu tun, auch eine tolle Chance für unsere Auszubildenden. Das Hospiz bietet ein ganz anderes Umfeld als sie dies aus ihrer täglichen Arbeit gewohnt sind. Das wird ihnen einen neuen Erfahrungsschatz eröffnen und Werte wie Hilfsbereitschaft, Empathie, Achtsamkeit und Demut vermitteln.”

Ingo C. Peters, geschäftsführender Direktor des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg: „Wir sind sehr glücklich und dankbar für dieses tolle Projekt und Engagement des Malereibetriebs Otto Gerber. Hamburg Leuchtfeuer ist eine großartige Organisation und die Menschen dort leisten fantastische Arbeit. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer langjährigen Unternehmenspartner – das ist genau der Weg, den wir in Hamburg gemeinsam bestreiten möchten.”

Wir danken dem Hotel Vier Jahreszeiten für den guten Gedanken der Zusammenführung und der Otto-Gerber-Gruppe mit ihren Partnern und den ausführenden Lehrlingen für diesen großartigen Einsatz im Wert von 20.000 Euro!

Die Otto-Gerber-Gruppe
Zur Unternehmensgruppe zählen die Malereibetriebe Otto Gerber GmbH, die Zerck Malereibetrieb GmbH sowie die A. Wilh. Mayer u. Sohn GmbH. Der Malereibetrieb Otto Gerber ist das Mutterunternehmen. Es wurde 1956 gegründet. Seitdem entwickelte sich der einstige Kleinstbetrieb zu einem leistungsstarken, kompetenten Partner für gewerbliche und private Kunden. Durch den Zusammenschluss mit den Betrieben Zerck Malereibetrieb GmbH sowie der A. Wilh. Mayer u. Sohn GmbH in den Jahren 2014 und 2016 gelang es, den Leistungsumfang der Otto Gerber GmbH weiter auszubauen. Neben den klassischen Maler- und Fassadenarbeiten umfasst das Leistungsspektrum die energetische Sanierung mit Wärmedämmverbundsystemen sowie den Trockenbau. Seit Ende 2019 ergänzt der Bereich Kälte-, Klima- und Raumlufttechnik mit der Marke Kälte24-7 das Angebot. Insgesamt umfasst die Unternehmensgruppe heute 130 Mitarbeiter.

Lesen Sie mehr über die Aktion:  Hamburg hilft: Aktion „PATEN statt WARTEN“

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(Redaktion)


 


 

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