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Hamburg House

Erfolgsbilanz für Hamburg auf der EXPO 2010 Shanghai

Hamburg House einer der beliebtesten UBPA-Pavillons – Bewusstsein für nachhaltiges Bauen gestärkt – Bekanntheitsgrad von Hamburg in China gesteigert

Hamburg hat die EXPO 2010 in Shanghai hervorragend genutzt, um sich in China als lebenswerte und innovative Metropole am Wasser vorzustellen. Auf der an diesem Wochenende zu Ende gehenden größten Weltausstellung aller Zeiten präsentierte sich die Hansestadt ein halbes Jahr lang mit dem Hamburg House, dem ersten zertifizierten Passivhaus in China. „Das Hamburg House war bei den EXPO-Besuchern einer der beliebtesten Pavillons auf der Urban Best Practices Area (UBPA). Das bestätigen die vielen positiven Reaktionen von Staatsgästen und Fachbesuchern sowie erste Ergebnisse einer Besucherbefragung“, so Lars Anke, Leiter des Hamburg Liaison Office Shanghai.

„Ich freue mich sehr über die positive Resonanz unseres Pavillons in China“, sagte Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt. „Unser Ansatz, mit dem Hamburg House auf der Expo innovativer Ideengeber für energiesparendes Bauen zu sein, trägt Früchte in einem Land, das aufgrund seines Städtewachstums einen enorm steigenden Energiebedarf haben wird. China engagiert sich zunehmend bei Klimafragen und will insbesondere die CO2-Emission reduzieren. Hamburg kann stolz darauf sein, mit dem Passivhaus einen vorbildlichen Lösungsansatz präsentiert zu haben.“

Insgesamt besuchten mehr als eine halbe Million Gäste das Hamburg House. Viele junge chinesische Besucher interessierten sich nicht nur für das Haus selbst, sondern auch für die anschaulichen Informationen zur Stadt Hamburg und die „Halle des Lächelns“, in der Wünsche für die Zukunft abgegeben werden konnten. Erfreulich war ebenso die hohe Zahl der Fachbesucher, zu denen Vertreter des chinesischen Umweltministeriums, Umweltdezernenten, Hochschullehrer, Architekten, Klimawissenschaftler und Stadtplaner aus allen Provinzen zählten. Auch das Kulturprogramm mit Live-Konzerten von Hamburger Künstlern im Mai und Oktober hat großen Anklang gefunden.

Während der EXPO fanden mehr als 70 Veranstaltungen im Hamburg House statt. Darunter auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Leben in den Städten der Zukunft“ mit dem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler sowie ein Symposium zum Thema Klimawandel. Dabei vereinbarten führende chinesische Wissenschaftler zusammen mit dem KlimaCampus Hamburg eine langfristige Kooperation auf dem Gebiet des Klimaschutzes.

Neben zahlreichen positiven Medienberichten im asiatischen Raum über die Qualität und das Energiesparpotenzial des Gebäudes, äußerten sich auch die Gastgeber sehr zufrieden: „Das Hamburg House ist einer der besten Pavillons auf dem UBPA Gelände. Ich bin sehr stolz, dass wir uns für das Hamburger Projekt entschieden haben“, sagte Zhou Hanmin, Vizedirektor der Expo-Gesellschaft. Ebenso positiv äußerte sich Hua Junduo, Generalkommissar der Chinesischen Regierung auf der Expo 2010: „Das Hamburg House ist ein sehr gutes Beispiel für energie-effiziente und nachhaltige Gebäude. Herzlichen Dank für den Beitrag von Hamburg auf der Expo 2010.“

Das Hamburg House wird auch nach Abbau der Messe weiter genutzt werden. Wie die Nachnutzung aussehen wird, entscheidet sich in den nächsten Monaten. Im Gespräch sind beispielsweise Konzepte für ein deutsch-chinesisches Unternehmenszentrum für Nachhaltigkeit oder eine Nutzung als Zentrum der Kreativwirtschaft.

(Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt)


 


 

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