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UmweltPartnerschaft

Hamburg setzt auf Klimaschutz

Im Oktober 2007 vereinbarten der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Handelskammer, die Handwerkskammer, der IVH-Industrieverband und der Unternehmensverband Hafen Hamburg, dass die UmweltPartnerschaft Hamburg um weitere fünf Jahre bis zum 31. März 2013 fortgeführt wird. Mit dem vorgestellten Arbeitsprogramm 2008-2013 konkretisieren die Träger der UmweltPartnerschaft die inhaltliche Fortentwicklung der Vereinbarung. Das ausgehandelte neue Arbeitsprogramm ersetzt mit seinen neuen Themenschwerpunkten im Bereich Klimaschutz die Inhalte der alten Vereinbarung von 2003.

Umweltsenatorin Anja Hajduk: „Mit dem heute vorgelegten neuen Arbeitsprogramm weiten wir unsere Angebote rund um Klima- und Ressourcenschutz erheblich aus. Sie reichen von kostenlosen Beratungen zur Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz sowie der Förderung von Investitionen in klima- und ressourcen- schonende Maßnahmen bis zum Wissens- und Erfahrungsaustausch im Netzwerk der UmweltPartnerschaft. Dadurch wollen wir die Zahl der Unternehmen, die sich freiwillig im Umweltschutz engagieren, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung deutlich steigern.“

Der Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V. (UVHH) begrüßt die Fortsetzung der Umwelt­Partnerschaft um weitere fünf Jahre. Norman Zurke, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des UVHH: „Das neu aufgelegte Arbeitsprogramm bietet für Hafenunternehmen die Chance, durch gezielte Beratungs- und Förderprogramme weitere Potenziale zur Ressourcenschonung zu erkennen und zu nutzen. Wir werden den eingeschlagenen Weg fortsetzen und uns auch zukünftig aktiv am Klimaschutz beteiligen.“

Frank Horch, Präses der Handelskammer Hamburg, sagte zum neuen Arbeitsprogramm der UmweltPartnerschaft: "Die Hamburger Wirtschaft hat in den zurückliegenden fünf Jahren bewiesen, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sind, sondern erfolgreich miteinander verknüpft werden können. Mit inzwischen über 1.500 erbrachten Einzelleistungen von Unternehmen innerhalb der UmweltPartnerschaft kann die Vereinbarung von 2003 wahrlich als Erfolgs- modell bezeichnet werden. Daher lassen wir uns für die Zukunft gerne auf noch ehrgeizigere Ziele ein."

„Das neue Arbeitsprogramm zeigt die Stärke des kooperativen Umweltschutzes. Stadt, Kammern und Verbände bringen dabei gemeinsam ihr Know-how ein, um die Betriebe mit maßgeschneiderten Angeboten zu unterstützen“, betonte Peter Becker, Präsident der Handwerkskammer Hamburg. „Die Vollversammlung der Handwerkskammer hat daher einstimmig für den Entwurf des neuen Arbeitsprogramms gestimmt.“

Der nächste Termin unter dem Dach der UmweltPartnerschaft Hamburg findet schon übermorgen, am kommenden Donnerstag, statt. Dann zeichnen Umwelt- senatorin Anja Hajduk und Handwerkskammerpräsident Peter Becker acht Hamburger Betriebe aus, die sich erfolgreich am Programm „Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe“ beteiligt haben. Dieser Verbund stellt ein Umwelt- und Qualitätsmanagementsystem dar, das 2006 speziell für kleine Handwerks- und Gewerbebetriebe entwickelt wurde. Es soll helfen, mit Ressourcen schonender zu wirtschaften, Betriebskosten zu sparen und gleichzeitig Umwelt und Klima zu schonen.

Das Bündnis von Senat und Wirtschaft kombiniert die Einsparung von Ressourcen und die Verringerung des C02 -Ausstoßes mit der Senkung von Betriebskosten So werden Umwelt- und Klimaschutz im Betrieb und die Wettbewerbsfähigkeit der Hamburger Unternehmen gestärkt. Derzeit engagieren sich rund 1.500 Unternehmen im freiwilligen Umweltschutz. Allein durch das Förderprogramm „Unternehmen für Ressourcenschutz“ werden inzwischen pro Jahr rund 85.000 t CO2 eingespart.

Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

(Redaktion)


 


 

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