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Hamburger Feuerwehr

Bilanz 2013: Erstmals mehr als 250.000 Einsätze

Mehrere Stürme und das Jahrhunderthochwasser der Elbe bescherten der Hamburger Feuerwehr im Jahr 2013 einen neuen Einsatzrekord.

Hamburgs Innensenator Michael Neumann, der Leiter der Feuerwehr Hamburg, Oberbranddirektor Klaus Maurer, und der Landesbereichsführer der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg, André Wronski, haben 7. April 2014 im Feuerwehr-Informations-Zentrum (FIZ) die Jahresbilanz der Feuerwehr vorgestellt. Demnach beschäftigten Schwere Stürme die Hamburger Feuerwehr im Frühjahr und Herbst des Jahres 2013, während die Einsatzkräfte im Sommer mit den Fluten der Elbe in Dresden und Amt Neuhaus zu kämpfen hatten. Darüber hinaus sei die Feuerwehr auch bei einem Schiffsbrand im Hafen und einem Großfeuer in einem Lagerhallen-Komplex am Hammer Deich gefordert worden.

Der seit Jahren anhaltende Trend steigender Einsatzzahlen habe mit 253.583 (+2,06 Prozent) erstmalig die Viertel-Millionen-Marke erreicht und bewege sich damit weiter auf Rekordniveau. Die Zahl der Brandeinsätze habe mit 11.456 Einsätzen (+0,10 Prozent) auf Vorjahresniveau gelegen. Ein signifikanter Anstieg im Bereich Technische Hilfeleistung mit 21.750 Einsätzen (+10,34 Prozent) lasse sich vor allem auf die schweren Stürme „Christian“ und „Xaver“, aber auch mehrere kleinere Unwetterlagen zurückführen. Die Einsätze im Rettungsdienst seien mit 220.377 (+1,41 Prozent) ebenfalls auf ein neues Allzeithoch gestiegen.

Durchschnittlich fast 700 Tages-Einsätze

Die Hamburger Feuerwehr habe im vergangenen Jahr täglich im Schnitt fast 700 Einsätze bewältigt – das sei ein neuer Spitzenwert. Umso mehr beeindrucke ihn die Begeisterung und Motivation, die sowohl die Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr als auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren ihrem Beruf entgegenbringen, sagte Innensenator Neumann. Sie könnten zu Recht stolz auf sich und ihre Arbeit sein. Gerade bei den großen Unwettereinsätzen im vergangenen Jahr habe sich gezeigt, wie hervorragend das Zusammenspiel von Hamburger Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr funktioniere, so Scholz weiter.

Rundum positiv äußerte sich auch Klaus Maurer: „Die Feuerwehr Hamburg hat im zurückliegenden Jahr große Anstrengungen unternommen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Hamburgs und deren notfallmedizinische Versorgung zu gewährleisten ist unser Anspruch. Die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren haben hier Großartiges geleistet.“

Die 87 Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs haben mit fast 9.948 (+28,51 Prozent) fast ein Drittel mehr Einsätze gefahren. Besonders im Bereich Technische Hilfeleistungen stiegen die Einsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Doppelte von 1.456 auf 3.724.
Private Rauchwarnmelder sorgten nach Information der Feuerwehr mit insgesamt 1.550 Fehlalarmen ebenfalls für ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Trotzdem würden diese Einsätze weiterhin kostenfrei bleiben. Feuerwehrchef Klaus Maurer appellierte in diesem Zusammenhang an die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere vor dem Urlaub die Rauchwarnmelder zu warten (Batteriewechsel), da gerade in den Urlaubsmonaten ein signifikanter Anstieg der Fehlalarme zu verzeichnen sei.

Neun große Sprengbomben entschärft

Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr konnte im vergangenen Jahr neun große Sprengbomben entschärfen. Hierbei sei auch das 2012 neu angeschaffte Wasserschneidverfahren zum Einsatz gekommen.

Spezialisten der Hamburger Feuerwehr, wie zum Beispiel Einsatzkräfte der Technik- und Umweltschutzwache oder der Spezial-Einsatz-Gruppen, seien 2013 zudem erneut bei zahlreichen Einsätzen (etwa beim Feuer in der Lüneburger Altstadt oder einem Chemikalienaustritt in Tangstedt) außerhalb Hamburgs im Einsatz gewesen.

(Redaktion)


 


 

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