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Deutscher Seegüterumschlag wird 2010 wieder wachsen

Der Umschlag in den deutschen Seehäfen geht in diesem Jahr aufgrund der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise voraussichtlich um etwa 16% auf 265 Mio. t zurück. Im nächsten Jahr ist allerdings wieder mit einem leichten Wachstum um 3% auf 273 Mio. t zu rechnen.

Nach einem Jahrzehnt stetigen Wachstums haben die deutschen Seehäfen 2008 mit einem Gesamtumschlag von 318 Mio. t nochmals ein Rekordergebnis erzielt. Diese Entwicklung ist durch die Krise abrupt unterbrochen worden.

Schifffahrt und Häfen haben bisher von der Globalisierung am stärksten profitiert. Jetzt leiden sie unter dem Rückgang der Auslandsnachfrage und des Welthandels.

Sparkurs

Deutsche Seehafenbetriebe haben daher umfangreiche Sparmaßnahmen eingeleitet, um ihre Kosten der Mengenentwicklung anzupassen. Angesichts des Personalüberhangs haben sie Kurzarbeit angemeldet. Jetzt sind weitere Maßnahmen erforderlich. Der ZDS hat seinen Tarifvertragspartner ver.di aufgefordert, einen Krisenbewältigungstarifvertrag für Hafenarbeiter abzuschließen.

Die Talsohle beim deutschen Seegüterumschlag ist inzwischen durchschritten

Darauf wies der Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe e. V. (ZDS), Detthold Aden, auf einer Pressekonferenz des ZDS anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes am 18. November 2009 in Hamburg hin.

Im zweiten Quartal 2009 zog der Gesamtumschlag der deutschen Seehäfen gegenüber dem ersten Quartal wieder leicht an. Der Weg aus der Krise ist aber noch mühsam.


 


 

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