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Hamburger Hafen

Starkes Wachstum für den Hamburger Hafen im USA-Containerverkehr

Für den Hamburger Hafen brachte das erste Halbjahr 2011 im Containerverkehr mit den USA ein sehr erfreuliches Ergebnis. Rund 109.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres im Hamburger Hafen im Export- und Import mit den USA umgeschlagen.

Dies entspricht einem Plus von 47,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Damit steigen die USA von Rang 16 auf Rang 9 der wichtigsten Handelspartner im Containerverkehr mit Hamburg.

„Für das in Hamburg steigende Handelsvolumen mit den USA sind unter anderem neue Linienverkehre als Grund zu nennen, die Hamburgs Attraktivität als leistungsfähiger Atlantikhafen ausbauen und den Hafenkunden zusätzliche Verladekapazität und Abfahrten bieten“, erläutert die Hafen Hamburg Marketing Vorstandsvorsitzende Claudia Roller. So wurde im März das erste Schiff im neuen North America West Coast (WAMS) Dienst von Hamburg Süd und CCNI in Hamburg abgefertigt. Ebenfalls seit März ist der Hamburger Hafen auf dem Fahrplan des wieder aufgenommenen Atlantic-Express-Shuttle (AES) von Hapag-Lloyd. Der Dienst bietet sehr schnelle Transitzeiten, da in der Rotation lediglich Hamburg, Antwerpen und New York angelaufen werden. Auch NYK, OOCL, Hamburg Süd und Hyundai Merchant Marine haben Stellplätze auf diesem Sprint-Service gebucht. In der zweiten Jahreshälfte kam mit dem am 6. August 2011 am HHLA Container Terminal Altenwerder gestarteten wöchentlichen Pacific-Atlantic-Express (PAX) der Grand Alliance ein weiterer Liniendienst für Hamburg hinzu. Bis Ende Juli wurde der PAX-Dienst mit jährlich rund 100.000 TEU in Bremerhaven abgefertigt. In dem Dienst pendeln insgesamt 14 Schiffe der Panamax-Klasse von Hapag-Lloyd zwischen Nordeuropa, der amerikanischen Ostküste (Halifax, New York, Norfolk, Savannah), der amerikanischen Westküste (Los Angeles, Oakland, Seattle) sowie Fernost (Yokohama, Kobe, Kaohsiung, Yantian, Hongkong, Dachan Bay, Nagoya, Tokyo). Der PAX-Dienst bietet besonders schnelle Transitzeiten, sodass die Fahrt von Hamburg nach Halifax nur 9 Tage, bis New York 11 Tage und bis Los Angeles 26 Tage beträgt.

Darüber hinaus bestehen weitere Container-Linienverbindungen in die Vereinigten Staaten von der Grand Alliance, Hamburg Süd, ZIM sowie seit 2008 von Atlantic Container Lines (ACL). Konventionelle Stückgutladung wird mit regelmäßigen Liniendiensten der Rickmers-Linie und von Chipolbrok von und in die USA transportiert.

Hauptgüterarten auf der Exportseite im Containerverkehr Hamburgs in die USA sind Chemieprodukte, unterschiedliche Konsumgüter, wie z.B. Möbel oder Nahrungsmittel, insbesondere Getränke wie Bier, und aus dem Bereich Maschinenbau Fahrzeuge. Auf der Importseite finden sich bei den containerisierten Stückgütern vor allem chemische Erzeugnisse und Grundstoffe, unterschiedliche Konsumgüter, Maschinen und Anlangen, Zellstoff bzw. Altpapier sowie Holz und Getränke. Im Massengutumschlag werden vor allem Kohle, Mineralölprodukte und Ölfrüchte importiert und Mineralölprodukte, Schrott und Düngemittel exportiert.

(ots / HHM)


 


 

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