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Hamburger Holzbauförderung

Zuschuss von 80 Cent je Kilogramm Holz für Gewerbebauten

Bauherren in Hamburg, die bei der Konstruktion auf den Baustoff Holz setzen, können ab sofort für den Neubau von Nicht-Wohngebäuden eine Förderung von bis zu 80 Cent je Kilogramm Holzprodukt erhalten.

Gebäudetechnik und Wärmedämmung haben in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Häuser, die nach aktuellen Energiestandards gebaut werden, brauchen verglichen mit Altbauten für Heizung und Klimatisierung nur noch einen Bruchteil der Energie. Mit dem Einsatz von Photovoltaik, Solarthermie oder Geothermie können sie sogar einen bedeutenden Teil ihres Energiebedarfs aus klimafreundlichen Quellen selbst erzeugen. Während der Energieverbrauch bei der Nutzung deutlich reduziert werden konnte, werde die für den Bau und die Materialien aufgewendete Energie bisher noch kaum beachtet. Oft sei der Energieeinsatz hier höher als der für den Betrieb – selbst dann, wenn das Gebäude viele Jahrzehnte lang genutzt wird. Holz als klimafreundlicher, nachwachsender Rohstoff habe hier einen entscheidenden Vorteil – gerade für eine Stadt wie Hamburg, die sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt hat, heißt es.

Neubauten aus Holz tragen zum Klimaschutz bei

Holz bindet im Laufe seines Wachstums Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Die Herstellung von Baumaterialien aus Holz verursache weniger klimaschädliche Emissionen als die von mineralischen Baustoffen. Das im Vergleich zu Beton oder Stahl geringe Gewicht mache es möglich, bestehende Gebäude aufzustocken. So entstehe Wohnraum ohne zusätzliche Flächen zu beanspruchen. Auch wirtschaftlich biete der Holzbau Vorteile. Kurze Bauzeiten, hoch wärmegedämmte Bauteile und eine durchdachte Vorfertigung senkten die Baukosten, erhöhten die Qualität der Gebäude und reduzierten die Belastung unserer Stadt durch Baulärm und Baustellenverkehr.

Mit der neuen Hamburger Holzbauförderung will die Umweltbehörde jetzt für zusätzlichen Rückenwind sorgen. Denn jeder Neubau, der aus Holz gebaut werde statt aus konventionellen Baustoffen, trage zum Klimaschutz bei, so die Behörde.

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen gibt es bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) unter www.ifbhh.de. Für Wohngebäude gibt seit diesem Jahr bereits eine Förderung.

(Redaktion)


 


 

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