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Hamburger Kinopreis 2016

13 Programmkinos ausgezeichnet

Mit insgesamt 100.000 Euro zeichnete die Hansestadt Hamburg Ende August 13 Programm- und Stadtteilkinos mit dem Hamburger Kinopreis 2016 aus.

Die in diesem Jahr mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Preise für Kino- und Stadtteilkultur werden seit 1993 jährlich von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein vergeben. Wie im vergangenen Jahr wurden die Kinos wieder in zwei Gruppen prämiert: als Erstaufführer, die Filme zum Starttermin einsetzen und als Nachspieler, die ein festgelegtes Montagsprogramm pflegen. Gastgeber für die Preisvergabe war das 3001 Kino im Schanzenviertel, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Preise für Erstaufführer und Nachspieler

Bei den Erstaufführern gingen die Preise an das Abaton (15.000 Euro), das 3001 Kino (12.000 Euro) und die Zeise Kinos (11.000 Euro). Außerdem wurden ausgezeichnet: das Studio (7.000 Euro), das Savoy (4.000 Euro) und das Passage (4.000 Euro). Hervorgehoben wurden das Dokumentarfilmprogramm des Abaton und sein Engagement für barrierefreie Filmvorführungen. Das 3001 Kino empfahl sich durch seine sorgfältige Filmauswahl und besondere Filmreihen, die Zeise Kinos durch ihre Late-Night-Reihe und die starke Präsenz von Kurzfilmen im Programm.

In der Gruppe der Nachspieler erhielten die Preise: das Koralle Lichtspielhaus (10.000 Euro) und das Magazin Filmkunsttheater (10.000 Euro), an. Die Jury lobte die starke Vernetzung des Koralle Lichtspielhauses mit vielen Stadtteilinitiativen. Das Magazin konnte durch seine umfängliche Renovierung 2015 und seine familienfreundliche Programmauswahl überzeugen. Darüber hinaus erhielten das Alabama und das Elbe Filmtheater (jeweils 7.000 Euro), das Blankeneser Kino und das B-Movie (jeweils 5.000 Euro) sowie das Lichtmeß-Kino (3.000 Euro).

Die Jury bestand 2016 aus Doris Bandhold (Geschäftsführerin Doris Bandhold Filmpromotion und Filmkuratorin), Gabriele Scheld (Geschäftsführerin La Gente Agentur für Drehbuch, Regie, Kamera) und Michael Töteberg (Filmwissenschaftler und Leiter der Rowohlt Medienagentur).

„Das Kino als kultureller Ort und sozialer Raum hat bis heute nicht an Faszination verloren. Dazu trägt auch ein ansprechendes und anspruchsvolles Programm bei“, sagte Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und dankte allen ausgezeichneten Kinobetreibern und Programmmachern „für ihre engagierte und verantwortungsvolle Arbeit im Sinne der Kino- und Stadtteilkultur“.

(Redaktion)


 


 

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