Weitere Artikel
Hamburger Logistikbarometer

Logistikunternehmen reduzieren Emissionen

Unternehmen der Transport- und Logistikbranche in der Hansestadt tragen umfangreich zur Reduzierung umweltbelastender Ausstöße bei. Mangelnde Versorgungsinfrastruktur bremst die Unternehmen bei der Umsetzung, wie das Hamburger Logistikbarometer zeigt.

Drei Viertel der im aktuellen Hamburger Logistikbarometer befragten Unternehmen haben konkrete Maßnahmen ergriffen, um Transportemissionen zu verringern und Logistikleistungen umweltschonender zu erbringen. Dazu zählt der Einsatz alternativer Antriebe und Treibstoffe wie etwa Elektromobilität, Flüssigerdgas oder Wasserstoff. Veränderte Rahmenbedingungen wie Durchfahrtsbeschränkungen, Einsparpotenziale und Kundenwünsche treiben die Emissionsreduktion der Logistiker an. Herausforderungen bei der Umsetzung liegen vor allem bei den hohen Anschaffungskosten und der mangelnden Versorgungsinfrastruktur.

Veränderte Rahmenbedingungen treibt die Branche an

Lediglich ein Viertel der befragten Logistikunternehmen verfolge aktuell keine konkreten Aktivitäten zur Verringerung von umweltbelastenden Ausstößen, wobei darunter auch Betriebe ohne eigenen Fuhrpark seien. Gründe für die Aktivitäten der Hamburger Logistiker zur Emissionsreduktion sind unter anderem die veränderten Rahmenbedingungen, wie etwa Durchfahrtsbeschränkungen für ältere Diesel-Fahrzeuge. „Die Logistikbranche setzt nicht nur aufgrund gesetzlicher Vorgaben, sondern auch mit Blick auf Einsparpotenziale und Kundenwünsche auf effizientere und umweltschonende Antriebe“, sagt Willem van der Schalk, Vorsitzer des Vereins Hamburger Spediteure.

Bei ihren Aktivitäten zur Emissionsreduktion sehen sich viele Unternehmen jedoch mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. „Vor allem hohe Anschaffungskosten, eine mangelnde Versorgungsinfrastruktur sowie eine zu geringe Angebotspalette werden als Hemmnisse genannt“, erläutert Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg. „Insbesondere für den breiten Einsatz von alternativen Antrieben und Treibstoffen benötigen die Unternehmen gesetzliche Rahmenbedingungen, welche ihnen Investitions- und Planungssicherheit geben“, ergänzt Frank Wylezol, Geschäftsführer des Verbandes Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg.

Das Hamburger Logistikbarometer wird von der Handelskammer Hamburg, der Logistik-Initiative Hamburg e.V., dem Verband Hamburger und Bremer Schiffsmakler e.V., dem Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg e.V. sowie dem Verein Hamburger Spediteure e.V. jährlich für das zweite Quartal durchgeführt. Das komplette Logistikbarometer findet sich unter: www.hk24.de/logistikbaromete.

(Redaktion)


 


 

Hamburger Logistikbarometer
Emissionen
Logistik Hamburg
Logistikbranche
Versorgungsinfrastruktur
Handelskammer Hamburg
Logistik-Initiative Hamburg
Verband Hamburger und Bremer Schiffsmakler
Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Hamburger Logistikbarometer" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: