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Luftfahrtindustrie

Deutscher Luft- und Raumfahrtkongress in Hamburg eröffnet

In Anwesenheit von Hamburgs Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Herlind Gundelach, ist der 59. Deutsche Luft- und Raumfahrtkongress im Congress Center Hamburg eröffnet worden.

Noch bis zum 2. September tauschen sich über 500 Experten aus Industrie und Wissenschaft in rund 250 fachlich hochkarätigen Vorträgen zu aktuellen Themen der Luft- und Raumfahrt aus und diskutieren neueste Forschungsergebnisse aus Hochschulen, Unternehmen und europäischen Projekten. Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vernetzte Forschung und Technologien für die Gesellschaft von morgen“ und präsentiert technische Kernkompetenzen mit industrieller und gesellschaftlicher Relevanz.

Die Hansestadt präsentiert sich dabei als idealer Kongressort

 Hamburg und die Metropolregion bilden nach Seattle und Toulouse weltweit das drittgrößte Industriecluster für zivile Luftfahrt. Mit der Airbus Deutschland GmbH und der Lufthansa Technik AG haben zwei der wichtigsten Global Player der Branche in Hamburg ihre Zentralen und ihren Forschungsschwerpunkt. Der Flughafen Hamburg gehört seit seiner Modernisierung zu den modernsten Flughäfen in Europa. Über 300 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Metropolregion versorgen die Großunternehmen mit Zulieferungen und Dienstleistungen. An vier Hamburger Hochschulen werden Grundlagen- und angewandte Luftfahrtforschung betrieben sowie der Ingenieur-Nachwuchs ausgebildet. Mit dem Bau des Airbus A380 ist der Luftfahrtstandort Hamburg zudem an einem international herausragenden Projekt beteiligt. 

Senatorin Dr. Gundelach betonte in ihrer Begrüßungsrede: 

„Das Motto des Kongresses verdeutlicht einmal mehr: Das ökonomische Fundament und die Zukunft unseres Landes hängen unweigerlich mit technischem Fortschritt zusammen. Denn ohne technischen Fortschritt gibt es keine wettbewerbsfähigen Produkte, die den ökonomischen und ökologischen Erfordernissen unserer Zeit genügen. Und ohne intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Zusammenspiel von Unternehmen und Hochschulen findet kein technischer Fortschritt statt.“

Auch für den Luft- und Raumfahrtsektor forderte Senatorin Gundelach ein enges Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft, von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung sowie eine aktive Entwicklungsarbeit in den Unternehmen. „Wenn wir uns die weltweite Entwicklung anschauen, ist davon auszugehen, dass beispielsweise im Bereich der Flugzeugproduzenten der Konzentrationsprozess der vergangenen Jahrzehnte eine Umkehr erfahren wird“, so Senatorin Gundelach. Weitere Produzenten würden – auch mit Hilfe staatlich gelenkter Investitionspolitik – in China, Indien und Brasilien als Wettbewerber der Etablierten auftreten. „Das wird eine Herausforderung werden, die natürlich auch die Zukunft der Produktionsstandorte in Deutschland und Europa betrifft. Diese Herausforderung gilt es anzunehmen, und wir werden sie nur erfolgreich bewältigen können, wenn wir weiterhin auf qualitativ hochwertige und technologisch herausragende Produkte setzen“, so die Senatorin weiter.


 


 

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