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Luftfahrtindustrie

Deutscher Luft- und Raumfahrtkongress in Hamburg eröffnet

Hamburg hat entscheidende Schritte eingeleitet

Zu Beginn unter dem Namen ‚Luftfahrtstandort Hamburg‘, später als Luftfahrt-Cluster, haben seit Juli 2001 die Unternehmen der Hamburger Luftfahrtindustrie, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie Verbände und Institutionen eine gemeinsame Branchen-Initiative gegründet. Daraus hat sich ein perfekt eingespieltes Netzwerk entwickelt mit dem gemeinsamen Ziel: Stärkung der Metropolregion Hamburg national und international als einem der weltweit führenden Standorte der zivilen Luftfahrtindustrie mit herausragenden Perspektiven für Unternehmer und Arbeitnehmer in Norddeutschland.

Die Hamburger Hochschulen sind von Anfang an diesen Weg mitgegangen und haben ihr anerkanntes wissenschaftliches Know-how eingebracht. Die Technische Universität Hamburg-Harburg, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität und die Universität Hamburg verfügen über spezifische luft- und raumfahrtrelevante Expertisen und anwendungsbezogene Kompetenzen in der Forschung.

Die Nähe der multinationalen Marktführer der Branche und die Kooperation mit den Unternehmen der Luftfahrtindustrie führten in den vergangenen Jahren zu einem beträchtlichen Ausbau der wissenschaftlichen Forschung. Die Hochschulen decken darüber hinaus einen großen Anteil des Bedarfs der Luftfahrtindustrie an qualifiziertem Nachwuchs ab. „Wir haben die luftfahrtbezogenen Studiengänge ausbauen können und nehmen mittlerweile jährlich rund 350 Studienanfänger in diesem Bereich auf. Wir werden diese Zahl mit Blick auf den hohen Bedarf steigern““, sagte Senatorin Gundelach.

Im Luftfahrt-Cluster ergänzen sich Wissenschaft und Wirtschaft schon jetzt vorbildlich – was der Hansestadt eine Auszeichnung im Rahmen des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesforschungsministeriums eingebracht hat. Hamburg ist 2008 als eines der fünf besten Cluster Deutschlands prämiert worden. Das Fördervolumen beträgt 40 Mio. Euro für 5 Jahre. Mit der Strategie, sich zum Kompetenzzentrum für „Neues Fliegen“ zu entwickeln, um das Fliegen ökonomischer, ökologischer, komfortabler, zuverlässiger und flexibler zu gestalten, wird das Cluster seine Marktposition stärken und ausbauen.

Eine weitere Fokussierung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erfolgt im „Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL)“, einer gemeinsamen GmbH von Hochschulen und Industriepartnern. Das ZAL entwickelt neue Strukturen der technisch wissenschaftlichen Zusammenarbeit, die kurz mit der Idee „Forschen und Entwickeln unter einem Dach“ beschrieben werden kann. So wird das ZAL eine gemeinsame Infrastruktur für Forschungs-Verbundprojekte bereit stellen und selbst Forschungsprojekte initiieren.

„Ich bin überzeugt, dass alle Beteiligten – die Unternehmen der Luftfahrtbranche ebenso wie die Hochschulen –, einerseits aus einem verständlichen Eigeninteresse heraus, andererseits aber auch mit Blick auf die Stärkung des gesamten Standortes den eingeschlagenen Weg weitergehen werden“, so Senatorin Gundelach abschließend.

(Behörde für Wissenschaft und Forschung)


 


 

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