Sie sind hier: Startseite Hamburg Aktuell News
Weitere Artikel
Photovoltaik

Größte Solaranlage einer Hamburger Schule

Bildungssenatorin Christa Goetsch weihte neue Photovoltaik-Anlage der Beruflichen Schule für Wirtschaft und IT City Nord (H7) ein.

Hamburgs Schulen betreiben aktiv Klimaschutz. Aktuelles Beispiel dafür ist die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Sporthallendach der Beruflichen Schule für Wirtschaft und IT City Nord (H7). Es ist die erste Dünnschichtsolaranlage und die bisher größte, die auf einem Hamburger Schuldach installiert wurde. Zugleich ist es eine der größten Anlagen auf einem öffentlichen Gebäude im gesamten norddeutschen Raum. Bildungssenatorin Christa Goetsch nahm sie heute durch Einschalten der Leistungsanzeige in der Pausenhalle symbolisch in Betrieb.

Christa Goetsch: „Die H7 setzt ein Zeichen, dass die Schülerinnen und Schüler Tag für Tag erkennen: Andere Formen der Energiegewinnung sind technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll. Dieses Thema wird sich deshalb auch in vielen Unterrichtsfächern wie Naturwissenschaften, Wirtschaft, Politik und EDV widerspiegeln.“

Die neue Photovoltaik-Anlage – ein Beitrag für den Klimaschutz

Die Solaranlage wurde im Rahmen einer Dachsanierung auf der Dreifeld-Sporthalle der Schule installiert. Mit einer Nutzfläche von ca. 830 m² Solarzellen und einer Leistung von ca. 40 KWp verhindert sie Emissionen von über 27.000 kg CO2 pro Jahr. Die Anlage trägt damit deutlich zum Hamburger Klimaschutz bei. Die Planungs- und Bauzeit betrug 18 Monate. Die Anlage wurde zu 90 Prozent aus Mitteln des Konjunkturprogramms II und zu 10 Prozent aus Eigenmitteln der Schule finanziert. Aus den jährlichen Stromerträgen erhält die Schule 20 Prozent. Die restlichen 80 Prozent gehen in einen Fond der Behörde für Schule und Berufsbildung, aus dem weitere regenerative Energieerzeugungsanlagen an Schulen bezuschusst werden.Ökologische, wirtschaftliche und pädagogische Gesichtspunkte sprachen für eine solche Anlage. Mit regenerativen Energiequellen leistet die Schule einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung, CO2-Vermeidung und Minderung des Treibhauseffektes. Als Handelsschule erfahren die Schülerschaft und das Kollegium: Regenerative Energien und Klimaschutz rechnen sich. Denn der Amortisierungszeitraum beträgt ca. 12 Jahre bei einer Laufzeit von 20 Jahren. Zudem ist die riesige Photovoltaik-Anlage ein weithin sichtbares Signal, dass für diese Schule der Klimawandel, der Umweltschutz und die Nutzung von Solarenergie eine wichtige Aufgabe sind.

(Stadt Hamburg)


 


 

Solaranlage
Hamburger Schule
Bildungssenatorin
Christa Goetsch
Klimaschutz
Dünnschichtsolaranlage

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Photovoltaik" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: