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Kultur als Standortfaktor in Hamburg

Ökonomisierung der Kultur(wirtschaft) – Kulturalisierung der Ökonomie

Heller vertritt die Auffassung, dass unsere Gesellschaft mit Kultur gesättigt ist und diese so etwas wie die Währung der Gesellschaft darstellt. Gleichzeitig sei Kultur bereits ökonomisiert wie der Bildungsbereich und das Pflegewesen. Auch gebe es in der Wirtschaft immer mehr Menschen, die einen Blick darauf haben, welche Vorteile Kultur ins Unternehmen bringt. Um die Wechselwirkungen von Wirtschaft und Kultur zu beiderseitigem Erfolg zu nutzen, sei es entscheidend, dass sich Projektorganisatoren und potenzielle Unterstützer an einen Tisch setzen, um herauszufinden, welche Erwartungen beidseitig zu erfüllen sind, oder um im günstigsten Fall ein gemeinsames Projekt zu entwickeln, in das jeder seine Vorstellungen und Ziele einfließen lassen kann.

Drei goldene Regeln für Return

Aus Sicht der Wirtschaft empfiehlt Heller, für ein erfolgreiches Kultur-Engagement drei Aspekte im Auge zu behalten:

  • Neugier – neugierig auf den Kulturbetrieb sein. Zu viele ausgetretene Pfade des Kulturengagements verlassen. Besser: sich aktiv verhalten und neue Marketingansätze finden.
  • Leidenschaft – diese mitzubringen bzw. zu entwickeln ist zwingend erforderlich.
  • Berechnung – kalkulieren, was man erreichen will und wie viel Geld und/oder Arbeitszeit nötig ist, um die Ziele zu erreichen.

Am Schluss müsse jemand geradestehen für die Berechnung – die Projektkosten, Ressourcen, Marketing. Es gehe hier nicht um Mäzenatentum, sondern um Kooperationen auf der Basis einer ordentlichen Vertragsgestaltung.


 


 

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