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Neubau am Adolphsplatz

Handelskammer baut Bildungszentrum zwischen Haspa und Deutsche Bank

Die Bauarbeiten für den Handelskammer-Innovations-Campus gegenüber des Haupteingangs der ehemaligen Börse am Adolphsplatz haben begonnen.

Zwischen den Gebäuden der Hamburger Sparkasse und der Deutschen Bank entsteht nach den Plänen der Johann von Mansberg Architekten ein sechsstöckiges Gebäude, das als Bildungs- und Konferenzzentrum von der Handelskammer, der HSBA Hamburg School of Business Administration und dem Handelskammer Bildungs-Service (HKBiS) genutzt werden wird. Auf einer Geschossfläche von 3.000 Quadratmetern finden sich Seminarräume, ein großer Saal mit Empore, Büros, ein Cafébereich und eine Dachterrasse.

Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer und Präsident der HSBA. erläutert: „Mit dem Neubau erweitern wir die Möglichkeiten unseres Services gegenüber unseren Mitgliedern deutlich. Er soll als 'Innovationscampus' unsere Bildungs- und Technologieangebote beherbergen und den Ergänzungsbedarf unserer wachsenden Hochschule, der Hamburg School of Business Administration, decken."

Mit dem Neubau begegnen sich zwei Epochen: Die imposante, historische Front der alten Börse trifft auf den Neubau des Innovations-Campus. Das moderne Gebäude verläuft dabei mit seiner Gebäudestellung und Breite direkt auf der Symmetrie-Achse der Hauptfront der Handelskammer. Bei der Umsetzung unter der Projektleitung der hwp-Hartmut Wegener Projektberatung GmbH wird ein Green-Building-Konzept verfolgt. Zum Einsatz kommen eine Low-Energy-Verglasung, eine Fassade aus einem weißen Glasstein sowie eine Photovoltaikanlage. Da sich das neue Gebäude über dem Ende des Tunnels der U3 Richtung Rödingsmarkt befinden wird, handelt es sich um einen „Bau im Luftraum“, der sich nur auf drei Aufsetzpunkte gründet. Wegen der besonderen Lage und der komplexen Gründungsverhältnisse ist die gesamte Maßnahme eng mit der Stadt und der Hamburger Hochbahn abgestimmt worden. Im Oktober wird eine ohnehin vorgesehene Wochenend-Betriebsunterbrechung genutzt, um eine solide Stahlkonstruktion als Schutzgerüst über dem betroffenen Tunnel-/Gleis-Abschnitt zu errichten; ansonsten soll der U-Bahnbetrieb ungehindert weiter laufen. Das Gesamtbudget umfasst 13,6 Millionen Euro. Ermöglicht wird der Bau durch eine vertragliche Vereinbarung über die Nutzung des Grundstücks mit der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburger Hochbahn. Die Einweihung des neuen Gebäudes ist zu Beginn des Jahres 2013 geplant.

(Handelskammer Hamburg)


 


 

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